Kirchengemeinde Coppengrave
Kirchengemeinde Duingen
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Anfahrtskizze zum ökumenischen Erntedankfest am 4. Oktober

Eingang: 29.09.2020, Veröffentlicht: 29.09.2020

Anfahrtskizze zum ökumenischen Erntedankfest am 4. Oktober

Ort: Reit- und Fahrverein Coppengrave e.V., Dorfstraße 7 in Coppengrave



Die katholische Kirchengemeinde Guter Hirt, die ev.-luth. Kirchengemeinde Duingen und die ev.-luth. Kirchengemeinde Coppengrave laden gemeinsam zum ökumenischen Erntedankfest in den Reitstall, Dorfstr. 7 nach Coppengrave ein.
Dieser gemeinsame Gottesdienst anlässlich Erntedank mit Pastor Dr. Meisiek von der evangelischen Gemeinde und Günter Werner von der katholischen Gemeinde findet am nächsten Sonntag, 4. Oktober 2020 um 11 Uhr statt. Ein Team aus allen Kirchengemeinden hat diesen besonderen Gottesdienst vorbereitet. Lassen Sie sich überraschen! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Erntegaben für den Altar können am Freitag, 2. Oktober von 15-18 Uhr in der Garage bei Frau Hennemann in der Dorfstr. 1 in Coppengrave abgegeben werden.
Auch dieser Gottesdienst wird unter Einhaltung der Hygiene-, Abstands- und Dokumentationsvorgaben durchgeführt.
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Einladung zum Ökumenisches Erntedankfest im Reitstall in Coppengrave

Eingang: 25.09.2020, Veröffentlicht: 26.09.2020

Einladung zum Ökumenisches Erntedankfest im Reitstall in Coppengrave
Die katholische Kirche Guter Hirt in Duingen, die ev. Kirchengemeinde Duingen und die ev. Kirchengemeinde Coppengrave laden Jung und Alt zum ökumenischen Erntedankfest am Sonntag, 4. Oktiober um 11 Uhr ein.
Wir freuen uns, dass dies Fest auf dem Hof des Reit- und Fahrvereins Coppengrave e.V., Dorfstraße 7 in Coppengrave stattfindet.

Erntegaben können am Freitag, 2. Oktober in der Garage bei Traute Hennemann in der Dorfstrasse 1 zwischen 15 und 18 Uhr abgegeben werden. Ihre Erntegaben schmücken den Altar.

Ein Team aus allen Gemeinden hat mit Pastor Dr. Meisiek das Erntedankfest vorbereitet. Freuen Sie sich auf ein kreatives Erntedankfest.

Zeit: So 4. Oktober 2020 um 11:00 Uhr

Ort: Reit- und Fahrverein Coppengrave e.V., Dorfstraße 7 in Coppengrave

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Hoffnungsbrief Nr. 27

Eingang: 23.09.2020, Veröffentlicht: 24.09.2020

Hoffnungsbrief Nr. 27
Liebe Gemeinde,
heute steht eines meiner Lieblingsworte im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Der eine oder andere von Ihnen kennt es auch und hat es vielleicht als Tauf- oder Konfirmationsspruch erhalten. Es ist ein Gotteswort, das für alle Christen gilt, aber insbesondere für die, die wie Paulus und sein Freund und Mitstreiter Timotheus in der Mission arbeiten. Missionare sind Menschen, die besonders geschickt sind, andere vom christlichen Glauben zu überzeugen. Dabei kommt es vor allem auf die Glaubwürdigkeit an. Lebt der Missionar nicht selbst nach dem Wort Gottes, kann er kaum andere dafür gewinnen, gläubig zu werden. Das Wort, das mich angesprochen hat, steht im 2. Timotheusbrief Kap. 1, Vers 7:
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Zu seiner Zeit gehörte schon Furchtlosigkeit dazu, den christlichen Glauben zu verkünden. Denn zum einen war das Reisen auf Schiffen im Mittelmeer nicht ungefährlich, z.B. durch Stürme oder Seeräuber, zum andern hatten die Leute schon eine Religion und waren nicht unbedingt auf der Suche nach einem neuen Glauben. Paulus begann seine Mission in der Synagoge, dem Versammlungsraum der jüdischen Gemeinde, die es schon in vielen römischen Städten gab. Der Brauch, dass jeder erwachsene Jude in der Synagoge einen Bibeltext vorlesen konnte, eröffnete ihm die Möglichkeit über Gottes Wort mit anderen Juden ins Gespräch zu kommen. Im jüdischen Sinn ist der eigene Glaube etwas, was zur Diskussion anregt. Eine heftige Diskussion konnte aber auch dazu führen, aus der Synagoge entfernt zu werden, was Paulus mehrfach geschah. Auch den buchstäblichen Schiffbruch auf dem Mittelmeer hat er erlebt.
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Im Glauben kann eine besondere Kraft liegen, wenn er einen Menschen trägt und sich in seinem ganzen Handeln widerspiegelt. Das galt nicht nur für Paulus, sondern auch später für die Theologen, die sich besonders mit Paulustexten befassten, wie den Kirchenvater Augustinus und den Reformator Martin Luther.
Eine Überzeugung, die andere bisherige Meinungen in Frage stellt, kann zum Stein des Anstoßes werden. Entweder findet sie Anhänger, die sie sich zu eigen machen oder sie wird abgelehnt, weil sie andere bisherige Meinungen in Frage stellt. Ein Maßstab für die Qualität einer Überzeugung ist die Liebe. Ist sie vom Geist der Nächstenliebe durchdrungen oder stellt sie eine Hassbotschaft dar, die andere Menschen demütigt und verspottet. Das dritte Merkmal einer guten Überzeugung, die es wert ist verbreitet zu werden ist die Besonnenheit. So Manches, was heute an Meinung verbreitet wird, ist bei näherer Betrachtung entweder unverschämt, hasserfüllt oder unbesonnen. Viele Kommentare, die im Internet gemacht werden, fallen unter diese Kategorie.
Wer besonnen ist, der beleuchtet Meinungen, Glaubensäußerungen und Texte überhaupt von mehreren Seiten. Sucht nach Argumenten für oder gegen diesen Text. Das Wort Gottes ist nicht autoritär, sondern fragt uns nach unserem Empfinden und will mit uns diskutieren über Gott und die Welt. Das ist unsere Glaubensüberzeugung: dass der liebe Gott seine Gläubigen nicht zu Fanatikern macht, sondern zu besonnenen, liebevollen Mitmenschen, deren Kraft nicht gewalttätig, sondern heilsam und erhellend wirkt.

Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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Orgel Plus Konzert live

Eingang: 20.09.2020, Veröffentlicht: 23.09.2020

Orgel <i>Plus</i> Konzert live
Das letzte Orgel Plus Konzert 2020 unter dem Thema "Festlich und virtuos" fand wieder live statt. Über 50 Besucher hatten sich vorher angemeldet und wurde mit Abstand platziert.
Johannes Hackel an der Orgel und Marvin Bloch an der Posaune hatten ein interessantes Repertoire für Orgel und Posaune zusammengestellt, wobei man wissen sollte, dass es nicht so viele Kompositionen für beide Instrumente gibt. Den Auftakt bildete ein Orgelstück von Johan Sebastian Bach(1685-1750) "Wer nur den lieben Gott lässt walten" (BWV 642), gefolgt von einem Posaunenstück von Giovanni Martino Cesare(1590-1667) "Canzon La Hieronyma". Es wechselten sich Posaune und Orgel ab und spielten Stücke aus 6 Jahrhunderten, deren Komponisten den meisten Besuchern bisher unbekannt waren: Martin Vogt, Camille Saint-Saens, Frigyes Hidas, Andreas Willscher, Antonio Caldera, Christian Gottlieb Müller, Theodore Dubios, Friedrich August Belecke und zum Abschluss Nicolas-Joseph Wackenthaler.
Mit kräftigem Applaus und einer Zugabe veraschieden sich beide Künstler beim Publikum.
Organisatorin Gudrun Bosman plant bereit 2021 und ab Mai 2021 können Sie sich auf weitere Orgel Plus Konzerte freuen.
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Begrüßung der Vorkonfirmanden an der Köhlerhütte in Coppengrave

Eingang: 19.09.2020, Veröffentlicht: 22.09.2020

Begrüßung der Vorkonfirmanden an der Köhlerhütte in Coppengrave
Der Konfi-Tag ging in den Begrüßungsgottesdienst über, der um 17 Uhr an der Köhlerhütte in Coppengrave startete.
Über dem Altar war ein Band mit den Fotos aller Konfirmanden gespannt.
Petr Charastina begleitete den Gottesdienst auf seinem Piano und eröffnete den Gottesdienst mit der Musik zum Eingang. Pastor Röser-Israel begrüßte die Gäste und rief nacheinander die Konfirmanden, die Eltern, die Geschwister, usw. auf, aufzustehen, damit alle allen bekannt sind. Die jeweilige Gruppe wurde mit Applaus bedacht. Nach der schönen Einleitung ging es mit dem ersten Lied &lquot;Tut mir auf die schöne Pforte&rdquot; dem Gebet und der Lesung - von Petra Woscholski gelesen - weiter. Das Glaubensbekenntnis wurde gesungen.
Pastor Röser-Israel rief die Konfirmanden einzeln zum Altar, dort verteilten Teamerin Anne und Kirchenvorsteherin Jutta Hansemann blaue Taschen für die Materialien im Konfirmandenunterricht an die Konfirmanden. Alle Konfirmanden stellten sich dann mit den Taschen zum Gruppenbild vor den Altar auf. Dann wurde das Lied &ldquot;Wir wollen Aufstehen, aufeinander zugehen &rdquot; gesungen, welche die Konfirmanden vor einübten. Nach den Abkündigungen, die Waltraud Basse las, endete der Gottesdienst mit dem Segenslied &ldquot;Sei behütet auf deinen Wegen&rdquot;.


Was noch anzumerken ist:
Pastor Röser-Israel aus Brunkensen übernimmt in der Vakanzzeit den Konfirmandenunterricht
Das Wetter war diesmal hervorragend, so dass alle Besucher entsprechend des Hygieneplanes platziert werden und somit am Gottesdienst teilnehmen konnten. Ein Ausweichen in die Kirche war nicht notwendig.
Nach dem Aufbau gab es eine Kaffeepause mit Kuchen! (letztes Bild)
Vielen Dank für den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer aus Duingen und Coppengrave bei der Vorbereitung, Aufbau und Abbau.
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Konfi-Tag

Eingang: 19.09.2020, Veröffentlicht: 21.09.2020

Konfi-Tag
Am Samstagnachmittag fand der erste Konfi-Tag unserer Konfirmanden aus den Kirchengemeinden Coppengrave und Duingen statt. Pastor Röser-Israel hatte mit seiner Teamerin die Konfirmanden in die Köhlerhütte nach Coppengrave eingeladen. Auf dem weitläufigen Gelände wechselten sich Bewegungsspiele, Kennenlernspiele und thematische Arbeit ab. Zum Lied &ldquot;Aufstehn, aufeinander zugehen..&rdquot; übten die Konfirmanden eine Choreografie ein. Parallel dazu fand der Aufbau zum Begrüßungsgottesdienst statt. Am Ende des Konfi-Tages weckte das Band mit den Bildern der Konfirmanden über dem Altar, die Pastor Röser-Israel die Tage vorher aufnahm, das Interesse der Konfirmanden. Der Konfitag gleitet dann in den Begrüßungsgottesdienst über.
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Taufe von Mira Oppermann in der St. Franziskuskirche

Eingang: 19.09.2020, Veröffentlicht: 20.09.2020

Taufe von Mira Oppermann in der St. Franziskuskirche
Am 19.9.2020 wurde Mira Oppermann in der St. Franziskuskirche zu Coppengrave von Pastor Dr. Meisiek getauft.
Der Taufspruch lautet: “Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen” (Psalm 91, 11f).
Nach der Taufe setzte Frau Oppermann den Fisch mit dem Foto von Mira und dem Taufspruch in das Fischernetz, welches die Täuflinge in der St. Franziskuskirche enthält. Kirchenvorstandsvorsitzende Petra Woscholski überreichte ein kleines Präsent zur Taufe.
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Pilgertag von Hoyershausen über Dehnsen nach Limmer

Eingang: 13.09.2020, Veröffentlicht: 19.09.2020

Pilgertag von Hoyershausen über Dehnsen nach Limmer
Die Kirchengemeinden Brunkensen, Coppengrave, Dehnsen, Hoyershausen und Limmer bereiteten dieses Jahr den gemeinsamen Pilgertag vor. Um 11 Uhr trafen sich ca. 50 Personen aus allen Orten unserer Region zur Andacht in der Lamberti Kirche in Hoyershausen. Pastorin Anne-Christin Ladwig hielt die Andacht und gab den Pilgersegen. Jeder Pilger erhielt - wie in der Sommerkirche in Fölziehausen - einen Hut und in jedem Ort einen Button mit dem Motiv der Kirche, der an den Hut befestigt wurde.
Der Weg führte über den Külf auf dem Pastorenweg nach Dehnsen. Frau Kübeck erzählte, dass sie früher selbst den Weg gegangen ist und eigentlich müsste der Weg Konfirmandenweg heißen, da diesen Weg die Konfirmanden nahmen. Die Pastoren fuhren mit Kutschen oder Autos. Unterwegs wurde der Psalm 23 vorgetragen. Pastor Podszus hatte für die Konfirmandenfreizeit im Frühjahr die Texte dazu entworfen, aber diese fiel aus, so dass die Texte jetzt zum Einsatz kamen. An jeder der sechs Stationen erhielten die Pilger von Frau Woscholski eine Karte mit einem Vers aus Psalm 23 und einem Bild. Frau Bosman hatte ihre Blockföte dabei, so dass an mehreren Stationen die Lieder mit Flötenbegleitung gesungen wurden. Eine Konfirmandin erklärte sich bereit, den Text zweier Stationen zu lesen. Es war nicht nur eine sehr gute Leistung, dass sie sich dies vor vielen Menschen traute, sondern sie trug den Text gut betont vor.
In Dehnsen angekommen wurde ausgiebig gerastet. Dann ging es über die Leinewiesen nach Limmer. In Limmer angekommen, gab es Kaffee und Kuchen, die reichlich Zuspruch fanden. Die ausgiebige Pause wurde auch zu sportlichen Aktivitäten genutzt. Pastor Röser-Israel hielt die Abschlussandacht. Anschließend ging es mit dem Shuttledienst zurück nach Hoyershausen.
Ein schöne Pilgerstrecke bei schönem Wetter mit vielen guten Gesprächen werden in Erinnerung bleiben.
Der Pilgertag ist ein schönes Beispiel für eine regionale Zusammenarbeit. Auch andere Gemeinden sind eingeladen sich dem Pilgertag anzuschließen.
Besonderen Dank gilt Frau Kübeck und Frau Woscholski, die die Pilgerstrecke vorher abwanderten, und mit Frau Bosman den Pilgertag vorbereiteten.
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Hoffnungsbrief Nr. 26

Eingang: 18.09.2020, Veröffentlicht: 18.09.2020

Hoffnungsbrief Nr. 26
Liebe Gemeinde,
am vergangenen Sonntag war ich unterwegs. Pilgertag, so nennen wir die Aktion, die wir einmal im Jahr mit Kirchengemeinden aus unserer Region durchführen. Bei strahlendem Sonnenschein ging es in diesem Jahr von Hoyershausen über den Külf nach Dehnsen und anschließend weiter nach Limmer. Ein Teil der Strecke führte uns auf verschlungenen, sich immer wieder verzweigenden Wegen durch ein Waldstück. Sicher wir hatten alles gut vorbereitet und wussten ganz genau, an welcher Stelle wir nach rechts oder links abbiegen wollten. Dafür hatten wir sogar einen Plan. Trotzdem wollte ich an einer Stelle in die falsche Richtung abbiegen. Wie gut, dass wir jemanden dabei hatten, der den Weg ganz genau kannte. Beim Weitergehen kam mir der Gedanke: Was wäre gewesen, wenn wir ohne Führung, ohne Plan oder Smartphone-App in die andere Richtung abgebogen wären? Wenn wir plötzlich den Weg erst hätten suchen müssen? Wären wir uns dann nicht ein wenig vorgekommen, wie in einem Labyrinth.
Ein Labyrinth ist, wie ich finde, ein schönes Sinnbild für unseren Lebensweg. Auch unser Leben hat manchmal verschlungene Pfade und so manche Sackgasse.
Schon in der Antike sprach man vom sogenannten Lebenslabyrinth. Eine bekannte Labyrinth-Überlieferung stammt aus Griechenland: Ein stierköpfiges, gefräßiges Ungeheuer, der Minotaurus wurde in der Mitte eines Labyrinthes angekettet, um die Welt vor ihm zu beschützen. Jedes Jahr wurden sieben Menschen als Opfer für den Minotaurus ausgewählt. Sie wussten ganz genau: In der Mitte des Labyrinthes lauert der Tod. Erst als der Held Theseus ausgeliefert werden sollte, wendete sich das Blatt. Eigentlich war es der Verdienst seiner Braut Ariadne. Sie überreichte ihm ein Knäuel rote Wolle mit den Worten: “Gib dieses Knäuel nicht aus deiner Hand. Sein Faden wird dir auf dem langen beschwerlichen Weg im Labyrinth ein Zeichen meiner Liebe sein. Halte dich daran fest. Und wenn du den Minotaurus überwunden hast, dann nutze es klug, um zurück ans Licht zu gelangen. Zurück zu mir, zu deiner Liebe und zum Leben.”
Thesus tat genau das, was sie ihm riet. Und was kaum zu hoffen war, geschah. Das Ungeheuer wurde niedergestreckt und alle folgten Theseus, der sich am roten Faden seiner Liebe orientierte. Sie gelangten zurück in die Freiheit, die ihnen wie ein zweites Leben vorkam.
Viele Menschen begriffen diese Geschichte damals als Ermutigung für ihren persönlichen Weg im Lebenslabyrinth. Sie verließen sich auf die Kraft und Macht der Liebe und setzten darauf, dass es auch in Krisenzeiten so etwas wie einen “Ariadne-Faden” geben würde, ein “Band der Liebe”, das Halt und Orientierung vermitteln kann.
Auch die ersten Christen und Christinnen kannten das Sinnbild des Labyrinthes und beschrieben damit ihren Glauben. Für sie war die Hauptfigur Jesus, der Christus und die alles übersteigende Liebe Gottes, die in Jesus Gestalt gewonnen hatte. In der Mitte des Labyrinthes haust nicht mehr der Tod. Es gibt einen Hausherrn, der Gnade vor Recht ergehen lässt, der aus Angst und Schrecken herausführt. Sein Name ist Jesus, der Christus, Sohn Gottes, Bruder und Freund aller Menschen. Er begleitet auf allen Lebenswegen, immer wieder. Seine Nähe vermittelt Kraft und Zuversicht, macht in Zeiten der Schwäche stark und ermutigt dazu, tapfer weiterzugehen, wenn Gratwanderungen erforderlich sind. Und das gilt auch für uns heute. So wie es in der Bibel im Matthäusevangelium heißt: ”Ich bin bei euch, alle Tage, bis an der Welt Ende.” Nicht so, als wäre alles halb so schlimm, nicht so als gäbe es keine Schrecken und kein Leid mehr, aber so, dass immer deutlich wird: “Gottes Liebe hört niemals auf”.
Wir dürfen immer wieder um Begleitung in unserem Leben bitten. Vielleicht mit den Worten aus einem Liedtext, der von Eugen Eckert stammt: Weise uns den Weg, Gott, geh mit! Begleite du uns, Gott, Schritt für Schritt. Wo wir stolpern, straucheln, zagen, wo uns Angst lähmt zu versagen. Weise uns den Weg, Gott, geh mit, Gott, geh mit. Weise uns den Weg, Gott, geh mit.

Bleiben sie behütet.
Ihre Lektorin
Petra Woscholski
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Konfirmation in der St. Maternuskapelle

Eingang: 06.09.2020, Veröffentlicht: 16.09.2020

Konfirmation in der St. Maternuskapelle
Am 6. Sep. 2020 wurden
Marcel Chors
John Ryan Michael
Jonas Theuring
Till Albrecht
Tim Peter Sürig

in der St. Maternuskapelle zu Weenzen konfirmiert.

Am 6. September fand nach der Konfirmation in Coppengrave die zweite Konfirmation in unserer Kirchengemeinde statt.
Um 14 Uhr zogen Kirchenvorstand, Pastor Podszus und die Konfirmanden in die feierlich geschmückte St. Maternuskapelle ein. Pastor Podszus hatte sich dankenswerterweise bereit erklärt seinen Konfirmandenjahrgang auch in seinem Ruhestand zu konfirmieren. Da Coronabedingt die Gemeinde nicht singen durfte, sangen Pastor Podszus mit der Gitarre, Petr Chrastina an der Orgel, Frau Basse und Frau Woscholski die Lieder. Ihre kräftigen Stimmen sorgten für einen raumfüllenden Klang.
Nach der Einsegnung der Konfirmanden spielte Pastor Podszus auf der Gitarre das Lied "Der Herr segne dich" für die Konfirmanden.
Das Abendmahl nahmen am Altar nur Pastor Podszus und die Konfirmanden ein. Einzelkelche und Brot in Einzelschalen waren vorbereitet. Da die Gäste am Abendmahl vor dem Altar nicht teilnehmen konnten, hatte der Kirchenvorstand sich etwas besonderes ausgedacht. Mit den Liedzetteln lag auf jedem Platz ein "Abendmahl to go", so dass alle Gäste nach den Konfirmanden das Abendmahl auf ihren Plätzen einnehmen konnten.
Kirchenvorstandsvorsitzende Petra Woscholski gratulierte im Namen des Kirchenvorstandes und ging auf das Wort von Franz von Assisi ein: "Mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens". Jeder Konfirmand erhielt ein kleines Werkzeugset in einem kleinen Werkzeugkoffer.
Da das Thema der Konfirmation Psalm 23 war erhielt Hirte Pastor Podszus ein 2. Schaf geschenkt.
Mit dem Segen und dem Auszug endet der Festgottesdienst.

Was noch anzumerken ist:
- Das Brot für das Abendmahl wurde vom Kirchenvorstand in der Bäckerei gebacken. Das Abendmahl der Konfirmanden und das Abendmahl to go bestanden aus den gleichen Broten und dem gleichen Traubensaft.
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Konfirmation in der St. Franziskuskirche

Eingang: 05.09.2020, Veröffentlicht: 14.09.2020

Konfirmation in der St. Franziskuskirche
Am 5. Sep. 2020 wurden
Thore Kleemann
Sofie Schild
Kevin Schimmeyer
Chistopher Seidel
Ian Luc Seiffert
Zoé Zimmermann

in der St. Franziskuskirche zu Coppengrave konfirmiert.

Ursprünglich sollte die Konfirmation im Wald an der Köhlerhütte stattfinden. Doch der angekündigte Regen veranlasste den Kirchenvorstand und Eltern den vorbereiteten Plan B zu aktivieren und die Konfirmation in der St. Franziskuskirche zu feiern.
Um 14 Uhr zogen Kirchenvorstand, Pastor Podszus und die Konfirmanden in die feierlich geschmückte Kirche ein. Pastor Podszus hatte sich dankenswerterweise bereit erklärt seinen Konfirmandenjahrgang auch in seinem Ruhestand zu konfirmieren. Da Coronabedingt die Gemeinde nicht singen durfte, sangen Pastor Podszus mit der Gitarre, Petr Chrastina an der Orgel, Frau Basse und Frau Woscholski die Lieder. Aufgrund der guten Akkustik der St. Franziskuskirche war der Gesang raumfüllend.
Nach der Einsegnung der Konfirmanden spielte Pastor Podszus auf der Gitarre das Lied "Der Herr segne dich" für die Konfirmanden.
Das Abendmahl nahmen am Altar nur Pastor Podszus und die Konfirmanden ein. Einzelkelche und Brot in Einzelschalen waren vorbereitet. Da die Gäste am Abendmahl vor dem Altar nicht teilnehmen konnten, hatte der Kirchenvorstand sich etwas besonderes ausgedacht. Mit den Liedzetteln lag auf jedem Platz ein "Abendmahl to go", so dass alle Gäste nach den Konfirmanden das Abendmahl auf ihren Plätzen einnehmen konnten.
Kirchenvorstandsvorsitzende Petra Woscholski gratulierte im Namen des Kirchenvorstandes und ging auf das Wort von Franz von Assisi ein: "Mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens". Jeder Konfirmand erhielt ein kleines Werkzeugset in einem kleinen Werkzeugkoffer.
Die Konfirmanden hatten sich etwas Besonderes ausgedacht: Sie sagten ihren Paten Merci mit einer Tafel Schokolade, als Dank für die Begleitung in den Jahren und Pastor Podszus für die Begleitung in der Konfirmandenzeit.
Da das Thema der Konfirmation Psalm 23 war erhielt Hirte Pastor Podszus ein 1. Schaf geschenkt.

Mit dem Segen und dem Auszug endet der Festgottesdienst.

Was noch anzumerken ist:
- Das Brot für das Abendmahl wurde vom Kirchenvorstand in der Bäckerei gebacken. Das Abendmahl der Konfirmanden und das Abendmahl to go bestanden aus den gleichen Broten und dem gleichen Traubensaft.
- Wie immer, hatte der Kirchevorstand schon Wochen vorher einen Plan B vorbereitet, der diesmal aktiviert werden musste. Die Konfirmanden und Gäste wurden nicht von einem Regenschauer überrascht, wie vieleicht manche Zeitgenossen annahmen.
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Hoffnungsbrief Nr. 25

Eingang: 09.09.2020, Veröffentlicht: 10.09.2020

Hoffnungsbrief Nr. 25
Foto: Johanna Ladwig


Liebe Gemeinde,

eine meiner Lieblingsszenen in dem wunderbaren Film “Mit Herz und Hand” ist der Moment, in dem sich die Hauptperson, Burt Monroe, passionierter Motorradfahrer und –schrauber, von den Nachbarn ein scharfes Bratenmesser ausleiht, um das Profil seiner Mopedreifen abzuschneiden. Man kann sich ungefähr denken, warum er das tut. Er will mit seiner 46 Jahre alten Indian einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufstellen – und auf trockenen Rennstrecken kann man seine Rundenzeiten durch Slicks (also Reifen ohne Profil) stark verbessern.

Anhand des Profils der Motorradreifen kann man einige Rückschlüsse über den Fahrer ziehen. Bei Leuten, die viele Kurven fahren, ist das Profil gleichmäßig abgefahren. Wenn es immer geradeaus ging, wird in der Mitte weniger Profil sein als an den Rändern. Manches Gummi ist schon leicht porös, weil der Fahrer wenig Zeit hat und die Reifen eher durch Altersschwäche unbrauchbar werden als durch Abnutzung. Und mancher Reifen hat vielleicht gerade überproportional viel Abrieb gehabt – da wurde scharf gebremst, weil man selbst – oder ein anderer Verkehrsteilnehmer- unaufmerksam war. Aber wie auch immer – mit der Zeit verlieren die Reifen an Profil, und wenn ein normaler Reifen aussieht wie ein Slick, dann ist es höchste Zeit, zum Reifenhändler zu gehen – denn im normalen Straßenverkehr verliert man sonst leicht die Haftung.

Einen Unterschied zwischen profillos und profiliert gibt es aber nicht nur bei Mopedreifen, sondern auch bei Menschen – und auch an unserem Profil gibt es auf dem Weg unseres Lebens manchen Abrieb, werden wir abgeschliffen durch Erwartungen und Vorstellungen davon, wie das Leben zu sein hat. Und manche haben ihr Profil so gut versteckt im Gerümpelkeller des Lebens, dass es rissig geworden ist und unbrauchbar. Dabei hat doch jeder Mensch ein ganz besonderes Profil – ist jeder Mensch als absolutes Einzelstück von Gott erdacht. Wir feiern das in jeder Taufe, sprechen es jedem Kind zu: du bist etwas Besonderes! DU – genauso wie du bist – bist von Gott so gewollt, bist von Gott geliebt. Ein Vers aus dem Jesajabuch bringt das schön zum Ausdruck. Da heißt es: “So spricht der Herr, der dich geschaffen hat: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.” Gott kennt jeden Menschen beim Namen; er nimmt jeden Menschen wahr in seiner Individualität, in dem, was ihn oder sie ausmacht—eben mit seinem/ihrem besonderen Profil.

Unsere Individualität wird am deutlichsten im Fingerabdruck, der ja bei jedem Menschen anders ist. Genauso unterscheiden wir uns im Aussehen, im Denken und Fühlen, in den Vorstellungen, Gedanken und Meinungen. Niemanden von uns gibt es zweimal, jede und jeder von uns ist einmalig. Das ist wunderbar – zugleich aber auch schwer: diese Einmaligkeit zu entdecken und sie auch auszuhalten; das eigene Profil wertzuschätzen und nicht so sein zu wollen wie jemand anderes oder wie die breite Masse.

Für uns Christen ist auch der Glaube so ein Stück des eigenen Profils. Ich denke, wenn wir mit unserem Glauben Spuren auf den Straßen des Lebens hinterlassen, dann ist das eine gute Sache – und anders als ein Motorradreifen können wir ja auch immer wieder Profil gewinnen im Laufe unseres Lebens, können immer wieder neu beginnen, nach Gott und nach uns selbst zu suchen und das zu verwirklichen, was uns am Herzen liegt. Das ist auch eine Lebensweisheit Burt Monroes: “Wenn wir unsere Träume nicht leben, dann könnten wir genauso gut ein Gemüse sein – ein Kohlkopf zum Beispiel.”

Herzlichst, ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
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Pilgertag am 13. September

Eingang: 03.09.2020, Veröffentlicht: 03.09.2020

Pilgertag am 13. September

“Er führet mich auf rechter Straße”
Pilgertag am 13. September zu Psalm 23


Die ev. Kirchengemeinden Brunkensen, Coppengrave, Dehnsen, Hoyershausen und Limmer laden herzlich zum gemeinsamen Pilgertag am Sonntag, den 13. September ein. Gestartet wird um 11 Uhr mit einer Andacht in der St. Marien- und Lambertikirche zu Hoyershausen; die Andacht mit Pilgersegen hält Pastorin Anne-Christin Ladwig. Anschließend führt der 7.5 km lange Weg von Hoyershausen über den Külf nach Dehnsen und dann an den Leinewiesen weiter nach Limmer, wo der Pilgertag um 17 Uhr mit einer Schlussandacht endet; die Schlussandacht hält Pastor Lars Röser–Israel. Unterwegs werden uns an verschiedenen Stationen Erzählungen, Lieder und Impulse zum 23. Psalm begleiten. Auf die Hygiene– und Abstandsregeln wird selbstverständlich geachtet. Darum bitten die Veranstalter*innen, dass sich alle Teilnehmer*innen eigene Rucksackverpflegung mitnehmen. An den Kirchen werden zusätzlich kleine Mineralwasserflaschen angeboten. Für einen Shuttledienst von Limmer zurück nach Hoyershausen wird gesorgt. Wer eine Teilstrecke laufen möchte, kann sich gerne per Anruf informieren lassen, wann die Gruppe in Dehnsen eintrifft.

Weitere Informationen erhalten sie bei: Gudrun Bosman (05181-81186), Cornelia Kübeck (05181-24761) und Petra Woscholski (0176-32642033).


Zeitplanung
11:00 Andacht in der St. Marien- und Lambertikirche zu Hoyershausen
11:30 Wanderung über den Külf nach Dehnsen
ca. 13:00-14:00 Ankunft in Dehnsen. Aufgrund der Aktivitäten unterwegs lässt sich die Ankunftszeit nicht genau abschätzen. Wenn Sie in Dehnsen danzukommen möchten und wissen möchten, wann die Gruppe ankommt, können Sie Petra Woscholski über das Handy 0176-32642033 während der Wanderung erreichen -soweit es kein Funkloch gibt.
ca 15:00 wird nach Limmer aufgebrochen.
17:00 Andacht in derSegenskirche in Limmer
Shuttle zurück nach Hoyershausen. Typischerweise werden die Fahrer nach Hoyershausen gefahren, die dann ihre Fahrzeuge in Hoyershausen abolen und nach Limmer fahren.
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Hoffnungsbrief Nr. 24

Eingang: 02.09.2020, Veröffentlicht: 02.09.2020

Hoffnungsbrief Nr. 24
Endstation: Deutschland

Glitzer, Chrom und Lichterglanz, Rolltreppen bis in den Himmel.
Exklusive Herrenunterwäsche und Ballkleider für die Kleinsten.
Du sitzt da in deinem weißen Kittel, Frau von wer weiß woher, und die Augen fallen dir zu.
Träumst du von zu Hause?
Münzen klimpern auf den Teller vor dir.
Du lächelst.
Augen und Zähne blitzen in deinem dunklen Gesicht.“Thank you.”

Kurze Schritte vor einer roten Ampel.
Die Zunge leckt am Eis, Rinnsale tropfen auf den Boden.
“Mama, meine Zunge - ganz blau.”
Du stehst da, eine Armeemütze auf deinem Kopf, Mann von wer weiß woher, und guckst auf Mutter und Kind.
Kennen die Kinder in deinem Land einen “Blauen Engel”?
Die Straßenbahn kommt – Linie 2 – und du springst rein.
“Türen schließen selbsttätig.”

Stimmengewirr und laute Musik, Zigarettenqualm und Tigerspice.
Du sitzt an der Theke, Mensch von wer weiß wo her.
Für einen Moment treffen sich unsere Blicke.
Was denkst du über mich, die ich hier geboren bin, wo Gottes segentriefende Fußstapfen durchs ganze Land ziehen?
Muss mein Herz nicht mit Jubel gefüllt sein – hier leben zu dürfen!
Muss mein Mund nicht überfließen, mit immer neuen Worten dafür danken?


Liebe Gemeinde,

am 6.September beginnt die jährliche “Woche der Diakonie”.Sie soll erinnern an die wichtigen Aufgaben, die diakonische Einrichtungen in unserer Kirche erfüllen.

In einer dieser Einrichtungen habe ich selbst einige Jahre gearbeitet, in der Bahnhofsmission in Elze.Eine spannende Aufgabe: viele ganz unterschiedliche Menschen nahmen den Dienst in Anspruch. Die alte Dame, die ihren Koffer nicht alleine von einem Bahnsteig zum nächsten tragen konnte.Die junge Mutter mit ihrem Kinderwagen.Der altersverwirrte Mann, der nicht genau wusste, wo er eigentlich hin will.Die ausländische Familie, vom Kleinkind bis zur Urgroßmutter, die, ihre Habseligkeiten in Plastiktüten verpackt, auf dem Weg in ein Auffanglager waren.Der Berber, der um eine Suppe und ein paar Scheiben Brot bat.Da wurde nicht viel gefragt, sondern es wurde angepackt.Es war egal, ob jemand evangelisch ist oder katholisch, einer anderen Religion angehört oder gar keiner.Dort, wo Hilfe möglich war, da wurde geholfen – schnell und unbürokratisch.Dort, wo jemand einen Menschen brauchte, der zuhört, da war Zeit da und ein offenes Ohr.

Das ist Diakonie: da wird nicht gewartet, dass die Menschen zu einem kommen, sondern da geht Kirche dahin, wo die Menschen Unterstützung brauchen: auf Bahnhöfe, in Krankenhäuser und zu den Obdachlosen auf die Straße.Sie schenkt Hoffnung und neue Perspektiven.Und da, wo keiner mehr helfen kann, gibt sie Trost und Begleitung.

Die Diakonie ist das, wofür mein Herz am meisten schlägt in unserer Kirche.Ich möchte etwas weitergeben von dem, was ich in meinem Leben an Liebe und Zuwendung erfahren haben; von meiner Erfahrung, getragen zu sein in schwierigen Zeiten.Und auch von dem, was mir materielle Sicherheit gibt.Jeder Blick in die Zeitung, jede Tagesschau macht es mir deutlich, was für ein Geschenk es ist, ein Dach über dem Kopf zu haben, einen Beruf, etwas zu essen.

In jedem Gottesdienst sammeln wir für diakonische Aufgaben in unserer Gemeinde.Mit diesem Geld werden regionale diakonische Einrichtungen unterstützt, oder Obdachlose, die am Pfarrhaus klingeln.Menschen, die in einer Notsituation sind und kein Geld mehr für Lebensmittel haben oder Familien, die die Konfirmandenfreizeit nicht bezahlen können.

Wichtig ist mir bei der ganzen Sache aber auch, dass wir durch diese regelmäßige Kollekte für diakonische Aufgaben immer wieder daran erinnert werden, dass Diakonie nichts ist, was nur von Institutionen geleistet wird.Diakonisches Handeln gehört zum Christ – Sein dazu.“Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.” , so sagt Jesus im Matthäusevangelium (28,40b).

Herzlichst, ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
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Live - Orgel Plus Konzert

Eingang: 01.09.2020, Veröffentlicht: 01.09.2020

Live - Orgel <i>Plus</i> Konzert
Das nächste Orgel Plus Konzert findet am 29. Sep. um 17 Uhr in der St. Marien- und Lamberti-Kirche in Hoyershausen statt.

Es wird Festlich und virtuos mit Marvin Bloch aus Leipzig (Posaune) und Johannes Hackel aus Alfeld (Orgel)
Der Eintritt ist wie immer frei ­ Spenden werden erbeten

Bitte die Hygiene- und Abstandsregeln beachten.
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Einschulungsgottesdienst einmal doppelt und anders.

Eingang: 29.08.2020, Veröffentlicht: 29.08.2020

Einschulungsgottesdienst einmal doppelt und anders.
Der Einschulungsgottesdienst wurde dieses Jahr wegen der Coronapandemie für jede der beiden Klassen einzeln um 9 Uhr und um 11 Uhr durchgeführt. Da der Wetterbericht nicht zuverlässig regenfrei signalisierte, wurde der Gottesdienst in der Turnhalle gefeiert. Zum Einschulungsgottesdienst hatten -wie jedes Jahr- die katholische Kirchengemeinde Guter Hirt, die Kirchengemeinde Coppengrave und die Kirchengemeinde Duingen eingeladen. Der Gottesdienst wurde von Pastorin Ladwig, Günter Werner und der Grundschule vorbereitet.
Im Vorfeld hatten sich die Eltern mit ihren Gästen angemeldet und jede Familie bekam ein Platzkontingent zugewiesen. Da in der Halle nicht gesungen werden konnte übernahm Die Klassenlehrerin der 1a den Gesang. Sie wurde am Keyboard begleitet. Die Lieder wurden nicht nur vorgetragen, sondern waren allesamt zum Mitmachen.
Frau Ladwig zeigte die verschiedenen Kopfbedeckungen: Fahrradhelm, Motorradhelm, Hut der Aktion "Behütet" der Sommerkiche, Feuerwehrhelm und eine blaue Mütze, die den Aufdruck "Beschützt" trägt. Diese Mütze erhielt jedes Kind.
Fünf Schüler der Grundschule hatten mit der Schulleiterin Frau Andreas ein Anspiel eingeübt und vorgetragen. Dafür erhielten Sie einen kräftigen Applaus.
Am Ende des Gottesdinstes bildeten die Erstklässler einen Kreis und erhielten von Pastorin Ladwig, Frau Andreas, der Klassenlehrerin und Günter Werner den Segen zugesprochen.
In der Pause zwischen den Gottesdiensten hatte der Elternbeirat einen Kaffeetisch aufgebaut, der reichlich Anklang fand.
Vielen Dank an alle Mitwirkende, die insbesondere im Hintergrund am Erfolg mitgewirkt haben.
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Hoffnungsbrief Nr. 23

Eingang: 26.08.2020, Veröffentlicht: 26.08.2020

Hoffnungsbrief Nr. 23
Liebe Gemeinde,

vor ein paar Tagen wurde tatsächlich im Radio erwähnt, dass es nur noch 120 Tage sind bis Weihnachten. Schön. Dann können wir uns also jetzt schon seelisch drauf einstellen, dass wir uns in den nächsten Wochen erstmal durch Lebkuchen und Marzipankartoffeln kämpfen müssen, bevor wir im Supermarkt die Kasse erreichen. Irgendwie erwischt
mich das jedes Jahr auf dem falschen Fuß. Wenn die Felder gerade mal abgeerntet sind und der Winterweizen gedrillt wird, die Apfelbäume sich unter ihrer Last biegen und der Zwetschgenkuchen Einzug hält in den Bäckereien, dann bin ich innerlich noch gar nicht so weit als dass ich an Weihnachten überhaupt denken mag. Nur komme ich da gar nicht drum herum, das machen mir die Werbestrategen unserer Konsumwelt fast unmöglich. Allein schon aus Trotz ignoriere ich deshalb Weihnachten regelmäßig bis zur letzten Minute - und gerate dann genauso regelmäßig in Hektik, weil ich am Heilig Abend feststelle, dass der Tannenbaumständer verschwunden ist oder die Fondantsterne, die unverzichtbar sind auf dem Süßen Teller, bereits ausverkauft. Und alle Jahre wieder, wenn der Heilige Abend da ist, obwohl doch gestern noch gefühlt Sommer war, stelle ich fest: Die Zeit rennt.

&lquo;Die Zeit rennt.&rquo; - das denke ich auch jedes Mal, wenn ich meine Nichte Johanna sehe. Als Kind fand ich es immer schrecklich, wenn Erwachsene mich mit den Worten begrüßt haben: &lquo;Was bist du groß geworden&rquo; – aber heute empfinde ich genau das, wenn ich Johanna sehe. Ich weiß noch, wie sie als Baby auf meinem Bett gespielt hat – und jetzt habe ich ihr gerade mit einer Spedition mein Motorrad nach München geschickt, wo sie an ihrer Bachelor-Arbeit schreibt. Oft bedauere ich es, dass ich so wenig davon miterleben konnte, wie sie sich durch ihr Leben und Erleben zu der Frau entwickelt hat, die sie heute ist. Aber die Entfernung und mein begrenztes Zeitbudget haben das unmöglich gemacht. Zeit-das ist eine Größe, die im Alltag durch meinen Terminkalender verwaltet wird. Was ist zu tun, wie lange braucht`s, was schaffe ich sonst noch an diesem Tag? Auf wie viele Anfragen, privat oder beruflich, antworte ich mit: &lquo;Würd’ ich gerne - habe aber leider keine Zeit&rquo;? Nur selten mache ich mir bewusst, wie kostbar Zeit ist: ein Geschenk, verliehen eben auf Zeit und nicht auf Ewigkeit.

Aber manchmal bekomme ich eine Ahnung davon, wie wertvoll Zeit ist – wenn mir jemand erzählt von einem Menschen, den er lieb hatte und von dem er hat Abschied nehmen müssen. Dankbar für die Zeit, die sie gemeinsam hatten – oft aber auch traurig über Zeit, die vergeudet worden ist – durch Streit, durch die viele Arbeit, durch den Fluss des Lebens, in dem man sich treiben lässt von einem &lquo;Das muss jetzt sein&rquo; zum nächsten. Wie wertvoll Zeit ist, das wird mir in solchen Gesprächen schmerzlich bewusst. Wir sind oft so gefangen von unserer Vergangenheit und von den Gedanken, die wir uns über unsere Zukunft machen, dass wir den Augenblick gar nicht wirklich leben. Deshalb wünsche ich mir mehr Vertrauen ins Leben, damit mein Kopf nicht immerzu ganz woanders ist als mein Körper; damit ich bewusst da sein kann- ganz im Hier und Jetzt.

&lquo;Meine Zeit steht in deinen Händen&rquo;, so sagt es der Mensch, der den 31. Psalm geschrieben hat und Peter Strauch dichtet dazu: Meine Zeit steht in deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir. Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.

Ja, ein festes Herz wünsche ich mir-damit ich bewusst lebe und jeden Moment auskosten kann von der Zeit, die Gott mir schenkt. Und ganz ehrlich: Es ist total egal, wie viele Tage es noch sind bis Weihnachten-denn Weihnachten kommt, auch wenn ich nicht perfekt drauf vorbereitet bin-Gott sei dank.

Herzlichst, ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
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Freiluftgottesdienst an der St. Franziskuskirche

Eingang: 23.08.2020, Veröffentlicht: 24.08.2020

Freiluftgottesdienst an der St. Franziskuskirche
In Coronazeiten ist der Wetterbericht zu einem wichtigen Instrument geworden. So oft wie möglich will die Kirchengemeinde Coppengrave den Gottesdienst im Freien feiern.
Unter der großen Kircheneiche konnte der Gottesdienst bei angenehmen Temperaturen gefeiert werden.
Pastor Dr. Meisiek leitete den Gottesdienst. Der Predigttext war das Thema Pharisäer und Zöllner, welches auch in seinem Hoffnungsbrief thematisiert wurde.
Claudia Köhler begleitete den Gottesdienst musikalisch und erhielt einen Applaus für ihr Orgelnachspiel. Ein frischer Wind erforderte den Einsatz von Frau Woscholski und Pastor Dr. Meisiek, die die Notenblätter am Keyboard sicherten.
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Hoffnungsbrief Nr. 22

Eingang: 21.08.2020, Veröffentlicht: 21.08.2020

Hoffnungsbrief Nr. 22
Liebe Gemeinde,

an diesem Sonntag ist das Gleichnis Jesu vom Pharisäer & Zöllner Grundlage der Predigt. Anders als vermutet, sind Pharisäer nicht die Hauptgegner Jesu, sondern die Frommen, mit denen er oft im Gespräch ist. Die Zöllner dagegen sind im ganzen Volk verhasst, weil sie Zölle für die römische Besatzungsmacht erheben und daraus noch Profit schlagen, indem sie stets einen Anteil für sich selbst draufschlagen. Dennoch geht das Gleichnis unerwartet aus: nicht der Zöllner erscheint als Obersünder, sondern der fromm Erscheinende.

Der Pharisäer ist dem kirchennahen Menschen durchaus verwandt, weil er gewohnt ist Gutes zu tun, aber sich dessen auch noch rühmt. Das sollen wir um Gottes willen nicht tun, sondern die rechte Hand nicht wissen lassen, was die linke Hand tut.

Wer sich für fromm hält und die weniger Frommen verachtet, missachtet das Gebot Jesu von der Bruderliebe. Jesus erzählt von zwei typischen Menschen, wie sie täglich zum Gebet ins Gotteshaus kommen: einer ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst: “Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme.”

Auch im Islam gehören beten, Almosen geben und fasten zu den grundlegenden Eigenschaften des Glaubens. Unser Glaube hält sich nicht bei formalen Dingen auf, die selbstverständlich sind, sondern nimmt am Evangelium Maßstab. Diesen Maßstab setzt Jesus hier deutlich mit dem angemessenen Auftritt des Zöllners: Er tritt nicht selbstgerecht und hochmütig, sondern vielmehr demütig auf, weil er seine Sünden bereut: Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: “Gott sei mir Sünder gnädig!” Jesus fasst zusammen: Dieser ging hinab gerechtfertigt in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.

Kennen wir das nicht von uns selbst, wie wir aus Geltungsdrang und falschem Eifer uns selbst in Szene setzen auf Kosten anderer, über die wir lachen und spotten? Das Gleichnis erinnert uns an ein anderes Gleichnis, in dem Balken und Splitter im Auge verglichen werden. Im Grunde geht es immer um das Thema mangelndes Erbarmen und Lieblosigkeit im Umgang mit fehlbaren Mitmenschen. Wer sich selbst für unfehlbar hält und genau weiß, dass er selbst auf die Seite der Guten gehört, der bereitet anderen die Hölle und am Ende auch sich selbst. “Gott sei mir Sünder gnädig!” - das ist die Haltung, die Gott von uns fordert. Niemand darf vergessen, dass jeder von uns auf Gottes Gnade und Vergebung angewiesen ist. Der Fromme und der Sünder, denn alle sündigen vor Gottes Augen. Nicht umsonst steht dieser Satz “Gott sei mir Sünder gnädig!” in manchem Beichtgebet. Ohne ihn gehen wir nicht gerechtfertigt nach Hause, denn wir alle leben von der Vergebung Gottes. Also sollen auch wir vergeben, d.h. Erbarmen haben. Erbarmen zeigen mit allen Kreaturen, Pflanzen, Tieren und Menschen, vor allem mit allen, die schwächer sind als wir.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Sonntag.
Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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Sommerkirche in Duingen

Eingang: 16.08.2020, Veröffentlicht: 17.08.2020

Sommerkirche in Duingen
Die Sommerkirchenreihe endete dieses Jahr in Duingen. In Coronazeiten läuft ein Gottesdienst etwas anders als gewohnt.Coronabedingt musste alles der Situation untergeordnet werden. Aufgrund des guten Wetters konnte der Gottesdienst vor der Katharinenkirche stattfinden. Der Altar war neben dem Eingang mit Abstand zu den ersten Stuhlreihen aufgebaut. An den beiden Zugängen waren Listen ausgelegt, in die sich die Gäste eintrugen. Desinfektionsmittel stand bereit. Die Kirchenvorstandsvorsitzende wachte darüber, dass die Coronaregeln eingehalten wurden und dass sich niemand ohne Maske auf dem Gelände bewegte. Auch wurden die Gäste von ihr informiert, wenn Sie vergassen die Maske aufzusetzen. Statt des E-Pianos, welches oft draußen zum Einsatz kam, erklang diesmal die Orgel. Die Türen und Fenster der Katharinenkirche wurden geöffnet, damit der Orgelklang nicht nur nahe dem Gebäude gehört werden konnte. Auch konnte man sich am Zugang schon einen Button mit der Katharinenkirche der Aktion "Behütet" nehmen und an den Hut heften.

Der Psalm 91 mit dem beliebten Taufspruch "Gott hat seinen Engeln befohlen.." war auch Predigtgrundlage.
Frau Ladwig erzählte, dass Sie gefragt wurde, ob Sie an Engel glaube? Sie zeigte auf, wo überall der Begriff Engel auch in Farben, gelb, blau, etc. verwendet wird. Sie stellte die Frage: "Warum ist es für Menschen einfacher an Engel als an Gott zu gauben?" Luther waren Engel selbstverständlich, aber nur im Kontext von Gott, dessen Willen Sie ausführen. Damit wurde auch die Eingangsfrage beantwortet: Ich glaube an Gott. Gott kann Engel schicken.

Vor dem Altar war eine Taufschale aufgestellt. Das Taufwasser wurde von den Kindern eingefüllt. Die Taufen von Greta und Johanna Luise liefen etwas anders ab. Pastorin Ladwig sprach die Taufformel und der Vater taufte mit Wasser den Täufling und zeichnet das Kreuz. Die Eltern und Paten legten ihre Hände auf den Kopf des Täuflings und Pastorin Ladwig sprach den Segen.

Mitglieder des Hauskreises hatten ein neus Lied entdeckt "Mein Vater im HimmeL". Die erste Strophe des Liedes wurde von gesangsstarken Mitgliedern des Hauskreises vorgesungen, wobei Frau Sawatzky auf der Mundharmonika das Lied begleitete. Die Strophen waren abgedruckt, so dass die weiteren Strophen von der Gemeinde mitgesungen werden konnten.

Peter Seip wurde von Pastorin Ladwig in das Amt des Küsters eingesegnet. Er wurde gefragt, ob er das Amt übernimmt und die Gemeinde wurde gefragt, ob sie einverstanden ist.

Nach dem Gottesdienst wurden die Sonnenblumen aus den Vasen an die Gäste verteilt.

Die Aktion "Behütete" der Sommerkirche wurde vom Kirchenvorstand Coppengrave initiiert. Alle Sommerkichen machten mit, so dass in jeder Sommerkiche jeder Besucher, der noch keinen Hut hatte, einen Hut erhalten konnte und in jeder Sommerkiche einen Button befestigen konnte. Inge Hermes und Traute Hennemann nahmen an allen Sommerkichen teil und hatte ihren Hut mit allen 5 Button mit allen Kirchen geschmückt.
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