Kirchengemeinde Coppengrave
Kirchengemeinde Duingen
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Hoffnungsbrief Nr. 31

Eingang: 21.10.2020, Veröffentlicht: 21.10.2020

Hoffnungsbrief Nr. 31
Liebe Gemeinde,
der Wochenspruch für die kommende letzte Oktoberwoche passt recht gut in diese Zeit der durch Corona aufgescheuchten Seelen: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.
In einer Zeit der Ungewissheit brauchen wir dringend eine verlässliche Leitplanke. Eine Leitplanke, die uns auf dem richtigen Weg hält, damit wir nicht davon abkommen oder gar in einen Abgrund stürzen. Wer im Urlaub schon einmal über eine Passstraße gefahren ist (z. B. in den Alpen), der weiß, wie gefährlich so ein Abgrund ist. Schwindelerregende Ausblicke in die Tiefe mahnen den Fahrer fest den richtigen Weg, Leitplanken und Mittellinie im Blick zu behalten und ja nicht zu viel auf die Landschaft zu sehen. Unsere Leitplanke ist das, was wir in den 10 Geboten gelernt haben: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten.
Als gläubige Christen können wir uns an Gottes Wort halten. Ohne den Glauben wunderbar behütet und getröstet zu sein, ist der Absturz wahrscheinlicher. Menschen haben zu aller Zeit etwas gebraucht, woran sie sich halten, womit sie sich trösten können und was ihnen Orientierung gibt. Gefahren schwinden dadurch nicht, werden aber eher vermeidbar, wenn man gewisse Regeln einhält. Wer will schon Opfer der eigenen Haltlosigkeit und Selbstüberschätzung werden?
Ich möchte Ihnen Mut machen sich an die Leitplanken, die wir gottseidank haben, zu halten, damit Sie und lhre Mitmenschen gut durch diese Krisenzeit kommen. Man sagt so schön, Angst sei ein schlechter Ratgeber; ich ergänze: Haltlosigkeit und Selbstüberschätzung sind ein noch schlechterer. Denn wir vergessen so jede Vorsicht und Rücksichtnahme. Beides wird von uns zu Recht erwartet. Die Bundeskanzlerin hat darauf hingewiesen: Corona erfordert mehr Vorsicht, Hygiene, Rücksichtnahme und Solidarität als je zuvor. Ich hoffe, dass wir alle an Einsicht gewinnen und solidarischer werden. Zusammenhalt erwächst aus gemeinsam durchgestandenen Krisensituationen. Insofern ist die heutige Zeit nicht nur schlecht, sondern birgt eine Chance, an Reife, Einsicht und Stärke zu gewinnen.
Wer die Maske akzeptiert als einfachsten und bestmöglichsten Schutz, vor allem auch für andere, lernt mit einer unsichtbaren Gefahr umzugehen.

Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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Absage der Martinsandacht mit Laternenumzug 2020 in Coppengrave

Eingang: 20.10.2020, Veröffentlicht: 20.10.2020

Absage der Martinsandacht mit Laternenumzug 2020 in Coppengrave
Der Kirchenvorstand Coppengrave trägt auch Verantwortung für die Gesundheit der Menschen in unseren Gemeinden.
Ein umfassendes Hygienekonzept für den Laternenunmzug wurde bereits erarbeitet, viele Vorbereitungen getroffen. Aber auch bei einem guten Hygienekonzept und aktuell wenigen Fallzahlen in unserer Samtgemeinde, haben wir gesehen, dass innerhalb weniger Tage eine Ansteckung sich schnell verbreiten kann. Die Erfahrung in anderen Orten zeigen, dass auch bei aller Vorsicht jeder von uns sich anstecken kann und so ungewollt andere ansteckt.
Die Infektionen toppen aktuell die März/April-Werte und ein Rückgang ist kurzfristig eher nicht wahrscheinlich. Auch, wenn wir mit dem Hygienekonzept die Risiken minimiert haben, so bleibt ein Restrisiko, welches im Kontext der aktuellen Situation nicht zu vernachlässigen ist.
Der Kirchenvorstand Coppengrave sieht sich in der Verantwortung und traf die Entscheidung die Martinsandacht und den Laternenumzug am 7.11.20 ausfallen zu lassen. Dies bedauern wir sehr und bitten um Verständnis. Wir hoffen in einem Jahr mit einer anderen Ausgangslage die Martinsandacht und den Laternenumzug feiern zu können.

Bleiben Sie behütet.
Jürgen Woscholski
Öffentlichkeitsbeauftragter
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Terminhinweis: Gottesdienst am 25.10. um 11 Uhr in der St. Franziskuskirche

Eingang: 19.10.2020, Veröffentlicht: 19.10.2020

Terminhinweis: Gottesdienst am 25.10. um 11 Uhr in der St. Franziskuskirche
Der Gottesdienst am 25.10 in der St. Franziskuskirche findet um 11 Uhr statt und nicht wie im Gemeindebrief angegeben um 10 Uhr. In der Gottesdienstplanung war eine Jubiläumskonfirmation vorgesehen, die wg. Corona nicht umgesetzt werden konnte. Dieser alte Termin hat es leider in den Terminplan geschafft.

Zeit: 25.10.20 um 11 Uhr

Ort: St. Franziskuskirche Coppengrave

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25. Weihnachten im Schuhkarton

Eingang: 18.10.2020, Veröffentlicht: 18.10.2020

25. Weihnachten im Schuhkarton
Die Aktion Weihnachten im Schuhkarton des christlichen Werkes Samaritan's Purse findet zum 25. Mal statt.

Seit vielen Jahren organisiert Maria Sawatzky die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" in unseren Gemeinden.
Helfen Sie wieder mit Kindern eine Freude zu bereiten.

Bis zum 07.11.2020 können Sie die Geschenke bei:

Maria Sawatzky, Bökerstr. 14, 31089 Duingen, Tel.: 05185-1590 abgeben


Folgende Empfehlungen werden im Flyer gegeben:
Kleidung: Mütze, Schal, Handschuhe, T-Shirt, Socken, Pullover etc.
Hygieneartikel: Zahnbürste, Zahnpasta, Haarbürste, Kamm, Handcreme, Waschlappen etc.
Spielzeug: Auto, Ball, Jo-Jo, Puppe, Kuscheltier, Mundharmonika, Dynamotaschenlampe, Blockflöte, UNO etc.
Süßigkeiten: Vollmilchschokolade, Bonbons etc. (mind. haltbar bis März des Folgejahres)
Schulsachen: A5-Hefte, Bunt-/Bleistifte mit Spitzer und Radiergummi, Solartaschenrechner etc.

Diese Geschenke bitte nicht einpacken!
- Gebrauchte und kaputte Gegenstände jeder Art, insbes. Kleidung
- Zerbrechliches
- Lebensmittel
- Schokolade mit stückigen Füllungen
- Gelierstoffe wie in Gummibärchen, Weingummi, Kaubonbons etc.
- Seife, Flüssigkeiten, Seifenblasen, Medikamente und Vitaminbrausetabletten
- Literatur
- scharfe, spitze und andere gefährliche Gegenstände
- angstauslösende Dinge (wie Kriegsspielzeug)
- Hexerei- und Zaubereiartikel

Da der internationale Transport Kosten in Höhe von ca. 10 Euro pro Päckchen verursacht, wird auch um eine Spende nach ihrem Ermessen gebeten.


Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gerne an Maria Sawatzky wenden: Tel.: 05185-1590
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Hoffnungsbrief Nr. 30

Eingang: 14.10.2020, Veröffentlicht: 14.10.2020

Hoffnungsbrief Nr. 30
Liebe Gemeinde!

Ja, es stimmt: Puppu hat schon bessere Tage gesehen. Zumindest sah sie schon mal besser aus: Vor etwas mehr als zehn Jahre, als meine Nichte sie zur Geburt bekommen hat. Da war sie ganz neu, mit einem hübsch aufgemalten Gesicht und einer Hose ohne Laufmaschen und Löchlein. Seitdem musste sie schon einige Male in Tante Annes Puppu-Werkstatt und ist inzwischen mehrfach runderneuert worden. Neue Hose, neue Hände, neues Gesicht - und beim letzten Werkstattbesuch ist auch die Füllung etwas entklumpt und der Kopf wieder vernünftig am Körper befestigt worden. Wie neu ist sie dadurch nicht geworden, aber wenigstens sieht sie nun nicht mehr wie eine kleine Zombie-Puppu aus. Puppu wird halt geliebt, heiß und innig, und Liebe hinterlässt immer Spuren.

In meiner tiefenpsychologischen Langzeitfortbildung habe ich gelernt, dass Puppu ein Übergangsobjekt ist. Diese Puppu und alle anderen Puppus, Bärchen, Pferdies, Elfies und wie sie alle heißen. Puppu hilft, den Übergang zwischen Tag und Nacht, zwischen Zusammensein und Alleinsein, zwischen Wachen und Schlafen zu meistern. Immer, wenn das Leben kompliziert wird, wenn Änderungen bevorstehen oder Krisensituationen zu bewältigen sind, hilft Puppu - einfach nur, indem sie da ist. Das macht Mut, tröstet und schenkt die Zuversicht, dass am Ende alles gut ausgeht, auch wenn es für den Augenblick nicht so aussieht. Manchmal bedauere ich es, dass es keine Puppus für Erwachsene gibt. Irgendetwas, das man in die Hand nehmen oder auch einem anderen in den Arm drücken kann, wenn es Not tut. Wenn das Leben wie ein Berg erscheint, der kaum zu bewältigen ist.

Für manche Umbruchsituationen im Leben haben wir in der Kirche Rituale entwickelt. Die Taufe, die ja heute meist am Beginn eines Lebens steht, wenn zwei Menschen Eltern werden und damit eine riesen Verantwortung schultern. Oder die Konfirmation, an der Schwelle des Erwachsenwerdens, die Trauung am Beginn eines gemeinsamen Lebens. Und natürlich die Beerdigung, wenn man loslassen muss, was man eigentlich festhalten will. All die Momente, in denen die Liebe Spuren hinterlässt in unserem Leben und manches Mal auch Einschnitte so tief wie Krater. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Gott diese Rituale nicht braucht. Weder braucht er eine Taufe, damit er einen Menschen als sein Kind annimmt, noch braucht er eine Beerdigung, um einem Menschen einen Platz einzuräumen in seiner Ewigkeit. Aber wir Menschen, wir brauchen diese Rituale. Weil sie Mut machen. Weil sie trösten. Weil sie die Zuversicht schenken, dass alles gut sein wird, irgendwann.

Es ist schön, dass wir für die großen Umbruchsituationen im Leben solche Rituale haben. Auch wenn Menschen sonst kaum Kontakt zur Kirche haben, kommen sie in solchen Momenten zu uns. Dann, wenn das Leben sie vor große Herausforderungen stellt. Und es ist schön, in solchen Momenten für Menschen da sein zu können. Das habe ich von Puppu gelernt: dass es eigentlich nicht darum geht, etwas Großartiges zu machen - sondern einfach nur darum, da zu sein. Da zu sein für einen anderen Menschen, dafür braucht man kein Studium, weder ein theologisches noch ein psychologisches. Das kann jeder, der ein offenes Herz für Menschen hat. Und vielleicht ist das die beste Antwort auf die Herausforderungen dieser besonderen Zeit: Dass wir einfach nicht aufhören, füreinander da zu sein, auch wenn wir aus Sicherheitsgründen Abstand zueinander halten müssen. Sicher wird das auch Spuren hinterlassen - Spuren der Liebe, und was kann es Schöneres geben?

Herzlichst, ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
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Erntedankfest in Weezen

Eingang: 11.10.2020, Veröffentlicht: 12.10.2020

Erntedankfest in Weezen
Der Altar der St. Maternuskapelle in Weenzen war mit Erntegaben stilvoll geschmückt. Die Erntekrone schmückte das Taufbecken. Der Gottesdienst wurde von Pastorin Ladwig gestaltet und von Claudi Köhler an der Orgel begleitet. Frau Ladwig hatte ihre Schwester Lena Ladwig zur Verstärkung mitgebracht, beide zusammen spielten auf ihren Gitarren zwei Lieder und bildeten mit Petra Woscholski einen spontanen Minichor, da in Coronazeiten in der Kirche die Gemeindemitglieder leider nicht singen durften. Der Minichor sorgte für Maxiklang.
In ihrer Predigt thematisierte Pastorin Ladwig das Danken.
Das sonst übliche gemeinsame Verweilen bei Speis und Trank konnte in der Kirche leider nicht stattfinden; aber die Gäste erhielten am Ausgang Selbstgebackenes, welches in Tüten hygienisch abgepackt war.
Trotz Corona, war dies ein besinnlicher Gottesdienst, der ohne den kreativen Ensatz aller Beteiligten nicht möglich gewesen wäre. Vielen Dank.
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Hoffnungsbrief Nr. 29

Eingang: 07.10.2020, Veröffentlicht: 07.10.2020

Hoffnungsbrief Nr. 29
Liebe Gemeinde!

Ein Gottesdienst in der Tagesförderung in Betheln: Die Menschen mit Beeinträchtigung, die mit mir diesen Gottesdienst feiern, stellen Blumen in eine Vase. Jede Blume steht für etwas, worüber sie sich freuen und wofür sie Gott danke sagen wollen. Oft sind das nur Kleinigkeiten: Dass die Sonne scheint. Dass sie mit einer Betreuerin beim Schwimmen waren. Dass das Frühstück gut geschmeckt hat. Und für jedes Dankeschön singen wir gemeinsam ein Halleluja: Lobt Gott!

Ich bin ein bisschen beschämt. Diese Dinge, die dort genannt werden - die nehme ich alle als selbstverständlich hin. Ich würde nicht auf die Idee kommen, Gott dafür so ausdrücklich zu danken. Eigentlich, überlege ich, kommt das Danken bei uns in den normalen Gottesdiensten ohnehin viel zu kurz, wenn man mal vom Erntedankfest absieht. In der Tagesförderung dagegen hat das Dankesagen in jedem Gottesdienst einen festen Platz. Es ist ein immer wiederkehrendes Ritual, und solche Rituale sind wichtig, besonders für Menschen mit Beeinträchtigung. Das Vertraute gibt ihnen Raum, sich zu beteiligen. Das macht allen Freude, auch mir-weil ich dabei so viel lerne; über diese Menschen und auch über das Leben.

Dann kommt ein Mann nach vorne. Er nimmt eine der roten Zinnien, die ich aus dem Garten mitgebracht habe, und steckt sie vorsichtig ins Wasser. Er sagt: “Ich freue mich, dass hier alle nett zu mir sind!” Es ist zu spüren, dass das nicht selbstverständlich ist für ihn. Er kennt es auch anders. Er weiß, dass Menschen nicht immer nett miteinander umgehen. Gerade Menschen, die nicht der Norm entsprechen, die uns in ihrem Aussehen oder Verhalten fremd erscheinen oder bei denen man hört, dass sie nicht von hier kommen-gerade solche Menschen werden oft unfreundlich oder herablassend behandelt.

Dass das mit dem Zwischenmenschlichen auf unserer Welt nicht immer gut läuft, davon singen auch Andreas Bourani und Sido in ihrem Lied “Astronaut”. Je weiter sich der Astronaut von der Erde entfernt, desto mehr verschwimmen dann aber die Unterschiede zwischen den Menschen. Und wenn man den ganzen Streit und das ganze Gegeneinander nicht mehr erkennen kann, erscheint die Erde doch als wunderschöner Planet: “Beim Anblick dieser Schönheit fällt mir alles wieder ein - sind wir nicht eigentlich am Leben, um zu lieben und zu sein?” - so singen sie.

Dass wir einander lieben sollen ist ein Gedanke, den wir bereits im Alten Testament finden. Wahrscheinlich war schon damals die Praxis eine andere - sonst hätte man es ja nicht extra betonen müssen. Und jetzt, in den Coronazeiten, fällt mir das besonders auf: wie Menschen manchmal angeblafft werden, weil sie vergessen haben, ihre Maske aufzusetzen. Vielleicht haben sie ja sogar auch ein Attest und sind von der Maskenpflicht befreit, das kann doch keiner wissen. Klar, ich bin auch dafür, dass wir einander schützen, indem wir Masken tragen - aber aus lauter Angst so unfreundlich zu werden, das ist gewiss keine Lösung.

Freundlich und wertschätzend miteinander umzugehen, fällt offensichtlich nicht immer leicht, gerade wenn die Nerven mal blank liegen. Trotzdem ist es für mich immer noch ein erstrebenswertes Ziel: dass wir Menschen liebevoll miteinander umgehen - oder eben nett zueinander sind, wie der Herr aus der Tagesförderung das sagen würde. Einfach nur nett zu sein kostet mich nichts - aber es kann für einen anderen Menschen sehr kostbar sein. Dem Mann aus der Tagesförderung zumindest war es eine Blume und einen Dank wert.

Herzlichst, ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
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Ökumenisches Erntedankfest im Reitstall

Eingang: 04.10.2020, Veröffentlicht: 06.10.2020

Ökumenisches Erntedankfest im Reitstall
Wir waren dieses Jahr zu Gast beim Reit- und Fahrverein Coppengrave e.V. Blau-weißer Himmel ermöglichte es in Corona-Zeiten auf dem Hof zu feiern, zumal ein kräftiger Herbstwind für den Durchzug sorgte. Pastor Dr. Meisiek begrüßte die Gäste. Beim Erntedankfest waren immer Aktionen eingebaut. Dieses Jahr war dies durch das Abstandsgebot nicht so möglich. Das Vorbereitungsteam hatte sich zum Erntedankfest-Thema "Teilen" etwas besonderes ausgedacht. Nach der Predigt von Pastor Dr. Meisiek verteilten Günter Werner und Waltraud Basse ein Beutel mit einer kleine Flasche Traubensaft und einem kleinen "Brot", dass die Gäste später mit einem lieben Menschen teilen oder verschenken konnten.
Da der Gottesdienst draußen gefeiert werden konnte, durfte auch wieder gesungen werden, was allen sichtlich Freude bereitete. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Petr Chrastina am Keyboard begleitet.
Die Kollekte wurde zur Unterstützung eines kleinen Zirkus gesammelt, der in Förste "gestrandet" war, und dessen schon sehr alte Zugmaschine repariert werden musste. Der Kirchenvorstand Coppengrave hatte sich noch etwas besonderes ausgedacht. Jeder der etwas spendete, bekam auch etwas zurück: Ein Glas Apfelgelee, aus frischer Ernte.
Die Gäste konnten noch verweilen. Der Reitverein hatte Getränke und Hot-Dog vorbereitet, so dass die Küche zu Hause kalt bleiben konnte.

Waltraud Basse bedankte sich im Namen des Teams:
Vielen Dank an den Reitverein, dass wir zu Gast sein durften und für die Bewirtung.
Vielen Dank an das Freibad Marienhagen für die Bereitstellung der Stühle und den Bauhof für die Nutzung des Pritschenwagens.
Vielen Dank an alle Helfer, die zum Gelingen des Fest beigetragen haben.
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Einladung zum Erntedankfest in Weenzen am 11.10.2020 um 11 Uhr

Eingang: 05.10.2020, Veröffentlicht: 05.10.2020

Einladung zum Erntedankfest in Weenzen am 11.10.2020 um 11 Uhr
Die Kirchengemeinde Coppengrave lädt zum traditonellen Erntedankfest in die St. Maternuskapelle nach Weenzen ein.

Ort: St. Maternuskapelle in Weenzen

Zeit: 11. Oktober 2020 um 11 Uhr

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Hochzeit von Michaela und Bernhard Oppermann in der St. Franziskuskirche in Coppengrave

Eingang: 02.10.2020, Veröffentlicht: 02.10.2020

Hochzeit von Michaela und Bernhard Oppermann in der St. Franziskuskirche in Coppengrave
In der St. Franziskuskirche in Coppengrave gaben sich Machaela und Bernhard Oppermann das Ja-Wort. Pastor Dr. Meisiek traute beide und segnete das Brautpaar.
Der Trauspruch lautet: "So ist es besser Zwei als Eins. Fällt einer, so hilft ihm der andere auf." (Prediger 4, 9f)

Der Kirchenvorstand Coppengrave wünscht dem Hochzeitspaar Gottes Segen für Ihren weiteren Lebensweg.
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Hoffnungsbrief Nr. 28

Eingang: 01.10.2020, Veröffentlicht: 01.10.2020

Hoffnungsbrief Nr. 28
Liebe Gemeinde,
stellen Sie sich vor, Sie wären auf dem Kirchentag, wo bis zu 100 000 Menschen zusammen kommen. Es wäre Sonntagmorgen und beim Abschlussgottesdienst würden vorne sieben Fladenbrote in die Menge gereicht. Jeder bräche sich sein Stück ab, wie das vor Corona üblich war. Meinen Sie, dass für Sie noch ein Bröckchen übriggeblieben wäre?
Wenn auch nur von 4000 Teilnehmern auszugehen wäre wie bei der Speisung der 4000 (Markus 8,9), müsste schon ein Wunder geschehen sein, wenn für Sie noch ein Krümel übriggeblieben wäre. Wenn es aber kein Abendmahl wäre, sondern jeder sich satt essen wollte, wäre das wohl ausgeschlossen, dass jeder genug bekäme. Wie sollen 7 Brote für 4000 Menschen reichen? -
An Erntedank feiern wir die Fülle der Gaben, die wir in diesem Jahr empfangen haben. Als Zeichen dafür sehen wir das, was wir selbst ernten konnten an Äpfeln und Zwetschgen, an Kartoffeln und Erdbeeren. Für manche von uns gehört das Ernten immer noch zu den schönsten Freuden des Landlebens. Aber das ist nicht alles. Hinzu kommen auch Gaben, die wir nicht verzehren, die uns aber bis heute am Leben gehalten haben.
Zu den Gaben, die mir am liebsten sind, gehören Zuneigung, Anerkennung und Aufmerksam-keit. Wer freut sich nicht, wenn ein anderer an einen denkt?
Gaben, die wir einander schenken, erhalten die Freundschaft. Sie zeigen Wertschätzung und Anerkennung. Ihre Botschaft lautet: “Du bist mir wichtig!”
Ein solches Zeichen der Sympathie und Aufmerksamkeit erhält jeder, der den diesjährigen Erntedankgottesdienst im Coppengräver Reitstall besucht. Gastfreundschaft und Gemein-schaft prägen das Dorfleben. Zusammengehörigkeit und Solidarität sind heute ja nicht mehr selbstverständlich. Es gilt das gerade an Erntedank zu feiern. Gott beschenkt uns, dass es für alle reichen kann. Manchmal müssen wir, die wir immer noch zu den reichlich Beschenkten gehören, nur ein wenig nachhelfen. Wir können etwas abgeben. Das gilt auch im übertragenen Sinn. Weil ich mich als Christin, als Christ beschenkt und von Gott gesegnet fühle, bringe ich meinen persönlichen Dank in die Gemeinschaft dieses Gottesdienstes ein. Wir wollen es so machen, dass jede und jeder in den Fürbitten Gott danken kann für seine Gaben und sie fruchtbar machen für die, die sie brauchen. Mein Dank macht mich bereit, zu teilen und abzugeben. Meine Achtung vor dem Mitmenschen macht mich kreativ zu sehen, was mein Nächster braucht. Das fängt bei den elementaren Bedürfnissen an wie dem täglichen Brot und dem frischen Wasser, dem alles Leben entspringt.
Am schönsten sind die Erfahrungen, die man sich nicht kaufen noch selber erarbeiten kann: Zuneigung und ehrliche Wertschätzung. Sie zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie sich wunderbar vermehren lassen. Nächstenliebe schließt niemanden aus, sondern alle ein. Und Zeichen der Nächstenliebe sind gerade willkommen, wenn andere Zeichen der Nähe nicht angemessen und nicht willkommen sind. Ein Gruß aus meinem Garten gehört für mich stets dazu. Ein Blumenstrauß, ein paar Äpfel oder auch nur ein paar schöne bunte Herbstblätter, die ich pressen und trocknen kann und mich noch an die Schönheit von Gottes Natur erinnern, wenn im Winter schon bald nichts mehr davon zu sehen ist...

Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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Anfahrtskizze zum ökumenischen Erntedankfest am 4. Oktober

Eingang: 29.09.2020, Veröffentlicht: 29.09.2020

Anfahrtskizze zum ökumenischen Erntedankfest am 4. Oktober

Ort: Reit- und Fahrverein Coppengrave e.V., Dorfstraße 7 in Coppengrave



Die katholische Kirchengemeinde Guter Hirt, die ev.-luth. Kirchengemeinde Duingen und die ev.-luth. Kirchengemeinde Coppengrave laden gemeinsam zum ökumenischen Erntedankfest in den Reitstall, Dorfstr. 7 nach Coppengrave ein.
Dieser gemeinsame Gottesdienst anlässlich Erntedank mit Pastor Dr. Meisiek von der evangelischen Gemeinde und Günter Werner von der katholischen Gemeinde findet am nächsten Sonntag, 4. Oktober 2020 um 11 Uhr statt. Ein Team aus allen Kirchengemeinden hat diesen besonderen Gottesdienst vorbereitet. Lassen Sie sich überraschen! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Erntegaben für den Altar können am Freitag, 2. Oktober von 15-18 Uhr in der Garage bei Frau Hennemann in der Dorfstr. 1 in Coppengrave abgegeben werden.
Auch dieser Gottesdienst wird unter Einhaltung der Hygiene-, Abstands- und Dokumentationsvorgaben durchgeführt.
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Einladung zum Ökumenisches Erntedankfest im Reitstall in Coppengrave

Eingang: 25.09.2020, Veröffentlicht: 26.09.2020

Einladung zum Ökumenisches Erntedankfest im Reitstall in Coppengrave
Die katholische Kirche Guter Hirt in Duingen, die ev. Kirchengemeinde Duingen und die ev. Kirchengemeinde Coppengrave laden Jung und Alt zum ökumenischen Erntedankfest am Sonntag, 4. Oktiober um 11 Uhr ein.
Wir freuen uns, dass dies Fest auf dem Hof des Reit- und Fahrvereins Coppengrave e.V., Dorfstraße 7 in Coppengrave stattfindet.

Erntegaben können am Freitag, 2. Oktober in der Garage bei Traute Hennemann in der Dorfstrasse 1 zwischen 15 und 18 Uhr abgegeben werden. Ihre Erntegaben schmücken den Altar.

Ein Team aus allen Gemeinden hat mit Pastor Dr. Meisiek das Erntedankfest vorbereitet. Freuen Sie sich auf ein kreatives Erntedankfest.

Zeit: So 4. Oktober 2020 um 11:00 Uhr

Ort: Reit- und Fahrverein Coppengrave e.V., Dorfstraße 7 in Coppengrave

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Hoffnungsbrief Nr. 27

Eingang: 23.09.2020, Veröffentlicht: 24.09.2020

Hoffnungsbrief Nr. 27
Liebe Gemeinde,
heute steht eines meiner Lieblingsworte im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Der eine oder andere von Ihnen kennt es auch und hat es vielleicht als Tauf- oder Konfirmationsspruch erhalten. Es ist ein Gotteswort, das für alle Christen gilt, aber insbesondere für die, die wie Paulus und sein Freund und Mitstreiter Timotheus in der Mission arbeiten. Missionare sind Menschen, die besonders geschickt sind, andere vom christlichen Glauben zu überzeugen. Dabei kommt es vor allem auf die Glaubwürdigkeit an. Lebt der Missionar nicht selbst nach dem Wort Gottes, kann er kaum andere dafür gewinnen, gläubig zu werden. Das Wort, das mich angesprochen hat, steht im 2. Timotheusbrief Kap. 1, Vers 7:
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Zu seiner Zeit gehörte schon Furchtlosigkeit dazu, den christlichen Glauben zu verkünden. Denn zum einen war das Reisen auf Schiffen im Mittelmeer nicht ungefährlich, z.B. durch Stürme oder Seeräuber, zum andern hatten die Leute schon eine Religion und waren nicht unbedingt auf der Suche nach einem neuen Glauben. Paulus begann seine Mission in der Synagoge, dem Versammlungsraum der jüdischen Gemeinde, die es schon in vielen römischen Städten gab. Der Brauch, dass jeder erwachsene Jude in der Synagoge einen Bibeltext vorlesen konnte, eröffnete ihm die Möglichkeit über Gottes Wort mit anderen Juden ins Gespräch zu kommen. Im jüdischen Sinn ist der eigene Glaube etwas, was zur Diskussion anregt. Eine heftige Diskussion konnte aber auch dazu führen, aus der Synagoge entfernt zu werden, was Paulus mehrfach geschah. Auch den buchstäblichen Schiffbruch auf dem Mittelmeer hat er erlebt.
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Im Glauben kann eine besondere Kraft liegen, wenn er einen Menschen trägt und sich in seinem ganzen Handeln widerspiegelt. Das galt nicht nur für Paulus, sondern auch später für die Theologen, die sich besonders mit Paulustexten befassten, wie den Kirchenvater Augustinus und den Reformator Martin Luther.
Eine Überzeugung, die andere bisherige Meinungen in Frage stellt, kann zum Stein des Anstoßes werden. Entweder findet sie Anhänger, die sie sich zu eigen machen oder sie wird abgelehnt, weil sie andere bisherige Meinungen in Frage stellt. Ein Maßstab für die Qualität einer Überzeugung ist die Liebe. Ist sie vom Geist der Nächstenliebe durchdrungen oder stellt sie eine Hassbotschaft dar, die andere Menschen demütigt und verspottet. Das dritte Merkmal einer guten Überzeugung, die es wert ist verbreitet zu werden ist die Besonnenheit. So Manches, was heute an Meinung verbreitet wird, ist bei näherer Betrachtung entweder unverschämt, hasserfüllt oder unbesonnen. Viele Kommentare, die im Internet gemacht werden, fallen unter diese Kategorie.
Wer besonnen ist, der beleuchtet Meinungen, Glaubensäußerungen und Texte überhaupt von mehreren Seiten. Sucht nach Argumenten für oder gegen diesen Text. Das Wort Gottes ist nicht autoritär, sondern fragt uns nach unserem Empfinden und will mit uns diskutieren über Gott und die Welt. Das ist unsere Glaubensüberzeugung: dass der liebe Gott seine Gläubigen nicht zu Fanatikern macht, sondern zu besonnenen, liebevollen Mitmenschen, deren Kraft nicht gewalttätig, sondern heilsam und erhellend wirkt.

Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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Orgel Plus Konzert live

Eingang: 20.09.2020, Veröffentlicht: 23.09.2020

Orgel <i>Plus</i> Konzert live
Das letzte Orgel Plus Konzert 2020 unter dem Thema "Festlich und virtuos" fand wieder live statt. Über 50 Besucher hatten sich vorher angemeldet und wurde mit Abstand platziert.
Johannes Hackel an der Orgel und Marvin Bloch an der Posaune hatten ein interessantes Repertoire für Orgel und Posaune zusammengestellt, wobei man wissen sollte, dass es nicht so viele Kompositionen für beide Instrumente gibt. Den Auftakt bildete ein Orgelstück von Johan Sebastian Bach(1685-1750) "Wer nur den lieben Gott lässt walten" (BWV 642), gefolgt von einem Posaunenstück von Giovanni Martino Cesare(1590-1667) "Canzon La Hieronyma". Es wechselten sich Posaune und Orgel ab und spielten Stücke aus 6 Jahrhunderten, deren Komponisten den meisten Besuchern bisher unbekannt waren: Martin Vogt, Camille Saint-Saens, Frigyes Hidas, Andreas Willscher, Antonio Caldera, Christian Gottlieb Müller, Theodore Dubios, Friedrich August Belecke und zum Abschluss Nicolas-Joseph Wackenthaler.
Mit kräftigem Applaus und einer Zugabe veraschieden sich beide Künstler beim Publikum.
Organisatorin Gudrun Bosman plant bereit 2021 und ab Mai 2021 können Sie sich auf weitere Orgel Plus Konzerte freuen.
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Begrüßung der Vorkonfirmanden an der Köhlerhütte in Coppengrave

Eingang: 19.09.2020, Veröffentlicht: 22.09.2020

Begrüßung der Vorkonfirmanden an der Köhlerhütte in Coppengrave
Der Konfi-Tag ging in den Begrüßungsgottesdienst über, der um 17 Uhr an der Köhlerhütte in Coppengrave startete.
Über dem Altar war ein Band mit den Fotos aller Konfirmanden gespannt.
Petr Charastina begleitete den Gottesdienst auf seinem Piano und eröffnete den Gottesdienst mit der Musik zum Eingang. Pastor Röser-Israel begrüßte die Gäste und rief nacheinander die Konfirmanden, die Eltern, die Geschwister, usw. auf, aufzustehen, damit alle allen bekannt sind. Die jeweilige Gruppe wurde mit Applaus bedacht. Nach der schönen Einleitung ging es mit dem ersten Lied &lquot;Tut mir auf die schöne Pforte&rdquot; dem Gebet und der Lesung - von Petra Woscholski gelesen - weiter. Das Glaubensbekenntnis wurde gesungen.
Pastor Röser-Israel rief die Konfirmanden einzeln zum Altar, dort verteilten Teamerin Anne und Kirchenvorsteherin Jutta Hansemann blaue Taschen für die Materialien im Konfirmandenunterricht an die Konfirmanden. Alle Konfirmanden stellten sich dann mit den Taschen zum Gruppenbild vor den Altar auf. Dann wurde das Lied &ldquot;Wir wollen Aufstehen, aufeinander zugehen &rdquot; gesungen, welche die Konfirmanden vor einübten. Nach den Abkündigungen, die Waltraud Basse las, endete der Gottesdienst mit dem Segenslied &ldquot;Sei behütet auf deinen Wegen&rdquot;.


Was noch anzumerken ist:
Pastor Röser-Israel aus Brunkensen übernimmt in der Vakanzzeit den Konfirmandenunterricht
Das Wetter war diesmal hervorragend, so dass alle Besucher entsprechend des Hygieneplanes platziert werden und somit am Gottesdienst teilnehmen konnten. Ein Ausweichen in die Kirche war nicht notwendig.
Nach dem Aufbau gab es eine Kaffeepause mit Kuchen! (letztes Bild)
Vielen Dank für den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer aus Duingen und Coppengrave bei der Vorbereitung, Aufbau und Abbau.
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Konfi-Tag

Eingang: 19.09.2020, Veröffentlicht: 21.09.2020

Konfi-Tag
Am Samstagnachmittag fand der erste Konfi-Tag unserer Konfirmanden aus den Kirchengemeinden Coppengrave und Duingen statt. Pastor Röser-Israel hatte mit seiner Teamerin die Konfirmanden in die Köhlerhütte nach Coppengrave eingeladen. Auf dem weitläufigen Gelände wechselten sich Bewegungsspiele, Kennenlernspiele und thematische Arbeit ab. Zum Lied &ldquot;Aufstehn, aufeinander zugehen..&rdquot; übten die Konfirmanden eine Choreografie ein. Parallel dazu fand der Aufbau zum Begrüßungsgottesdienst statt. Am Ende des Konfi-Tages weckte das Band mit den Bildern der Konfirmanden über dem Altar, die Pastor Röser-Israel die Tage vorher aufnahm, das Interesse der Konfirmanden. Der Konfitag gleitet dann in den Begrüßungsgottesdienst über.
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Taufe von Mira Oppermann in der St. Franziskuskirche

Eingang: 19.09.2020, Veröffentlicht: 20.09.2020

Taufe von Mira Oppermann in der St. Franziskuskirche
Am 19.9.2020 wurde Mira Oppermann in der St. Franziskuskirche zu Coppengrave von Pastor Dr. Meisiek getauft.
Der Taufspruch lautet: “Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen” (Psalm 91, 11f).
Nach der Taufe setzte Frau Oppermann den Fisch mit dem Foto von Mira und dem Taufspruch in das Fischernetz, welches die Täuflinge in der St. Franziskuskirche enthält. Kirchenvorstandsvorsitzende Petra Woscholski überreichte ein kleines Präsent zur Taufe.
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Pilgertag von Hoyershausen über Dehnsen nach Limmer

Eingang: 13.09.2020, Veröffentlicht: 19.09.2020

Pilgertag von Hoyershausen über Dehnsen nach Limmer
Die Kirchengemeinden Brunkensen, Coppengrave, Dehnsen, Hoyershausen und Limmer bereiteten dieses Jahr den gemeinsamen Pilgertag vor. Um 11 Uhr trafen sich ca. 50 Personen aus allen Orten unserer Region zur Andacht in der Lamberti Kirche in Hoyershausen. Pastorin Anne-Christin Ladwig hielt die Andacht und gab den Pilgersegen. Jeder Pilger erhielt - wie in der Sommerkirche in Fölziehausen - einen Hut und in jedem Ort einen Button mit dem Motiv der Kirche, der an den Hut befestigt wurde.
Der Weg führte über den Külf auf dem Pastorenweg nach Dehnsen. Frau Kübeck erzählte, dass sie früher selbst den Weg gegangen ist und eigentlich müsste der Weg Konfirmandenweg heißen, da diesen Weg die Konfirmanden nahmen. Die Pastoren fuhren mit Kutschen oder Autos. Unterwegs wurde der Psalm 23 vorgetragen. Pastor Podszus hatte für die Konfirmandenfreizeit im Frühjahr die Texte dazu entworfen, aber diese fiel aus, so dass die Texte jetzt zum Einsatz kamen. An jeder der sechs Stationen erhielten die Pilger von Frau Woscholski eine Karte mit einem Vers aus Psalm 23 und einem Bild. Frau Bosman hatte ihre Blockföte dabei, so dass an mehreren Stationen die Lieder mit Flötenbegleitung gesungen wurden. Eine Konfirmandin erklärte sich bereit, den Text zweier Stationen zu lesen. Es war nicht nur eine sehr gute Leistung, dass sie sich dies vor vielen Menschen traute, sondern sie trug den Text gut betont vor.
In Dehnsen angekommen wurde ausgiebig gerastet. Dann ging es über die Leinewiesen nach Limmer. In Limmer angekommen, gab es Kaffee und Kuchen, die reichlich Zuspruch fanden. Die ausgiebige Pause wurde auch zu sportlichen Aktivitäten genutzt. Pastor Röser-Israel hielt die Abschlussandacht. Anschließend ging es mit dem Shuttledienst zurück nach Hoyershausen.
Ein schöne Pilgerstrecke bei schönem Wetter mit vielen guten Gesprächen werden in Erinnerung bleiben.
Der Pilgertag ist ein schönes Beispiel für eine regionale Zusammenarbeit. Auch andere Gemeinden sind eingeladen sich dem Pilgertag anzuschließen.
Besonderen Dank gilt Frau Kübeck und Frau Woscholski, die die Pilgerstrecke vorher abwanderten, und mit Frau Bosman den Pilgertag vorbereiteten.
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Hoffnungsbrief Nr. 26

Eingang: 18.09.2020, Veröffentlicht: 18.09.2020

Hoffnungsbrief Nr. 26
Liebe Gemeinde,
am vergangenen Sonntag war ich unterwegs. Pilgertag, so nennen wir die Aktion, die wir einmal im Jahr mit Kirchengemeinden aus unserer Region durchführen. Bei strahlendem Sonnenschein ging es in diesem Jahr von Hoyershausen über den Külf nach Dehnsen und anschließend weiter nach Limmer. Ein Teil der Strecke führte uns auf verschlungenen, sich immer wieder verzweigenden Wegen durch ein Waldstück. Sicher wir hatten alles gut vorbereitet und wussten ganz genau, an welcher Stelle wir nach rechts oder links abbiegen wollten. Dafür hatten wir sogar einen Plan. Trotzdem wollte ich an einer Stelle in die falsche Richtung abbiegen. Wie gut, dass wir jemanden dabei hatten, der den Weg ganz genau kannte. Beim Weitergehen kam mir der Gedanke: Was wäre gewesen, wenn wir ohne Führung, ohne Plan oder Smartphone-App in die andere Richtung abgebogen wären? Wenn wir plötzlich den Weg erst hätten suchen müssen? Wären wir uns dann nicht ein wenig vorgekommen, wie in einem Labyrinth.
Ein Labyrinth ist, wie ich finde, ein schönes Sinnbild für unseren Lebensweg. Auch unser Leben hat manchmal verschlungene Pfade und so manche Sackgasse.
Schon in der Antike sprach man vom sogenannten Lebenslabyrinth. Eine bekannte Labyrinth-Überlieferung stammt aus Griechenland: Ein stierköpfiges, gefräßiges Ungeheuer, der Minotaurus wurde in der Mitte eines Labyrinthes angekettet, um die Welt vor ihm zu beschützen. Jedes Jahr wurden sieben Menschen als Opfer für den Minotaurus ausgewählt. Sie wussten ganz genau: In der Mitte des Labyrinthes lauert der Tod. Erst als der Held Theseus ausgeliefert werden sollte, wendete sich das Blatt. Eigentlich war es der Verdienst seiner Braut Ariadne. Sie überreichte ihm ein Knäuel rote Wolle mit den Worten: “Gib dieses Knäuel nicht aus deiner Hand. Sein Faden wird dir auf dem langen beschwerlichen Weg im Labyrinth ein Zeichen meiner Liebe sein. Halte dich daran fest. Und wenn du den Minotaurus überwunden hast, dann nutze es klug, um zurück ans Licht zu gelangen. Zurück zu mir, zu deiner Liebe und zum Leben.”
Thesus tat genau das, was sie ihm riet. Und was kaum zu hoffen war, geschah. Das Ungeheuer wurde niedergestreckt und alle folgten Theseus, der sich am roten Faden seiner Liebe orientierte. Sie gelangten zurück in die Freiheit, die ihnen wie ein zweites Leben vorkam.
Viele Menschen begriffen diese Geschichte damals als Ermutigung für ihren persönlichen Weg im Lebenslabyrinth. Sie verließen sich auf die Kraft und Macht der Liebe und setzten darauf, dass es auch in Krisenzeiten so etwas wie einen “Ariadne-Faden” geben würde, ein “Band der Liebe”, das Halt und Orientierung vermitteln kann.
Auch die ersten Christen und Christinnen kannten das Sinnbild des Labyrinthes und beschrieben damit ihren Glauben. Für sie war die Hauptfigur Jesus, der Christus und die alles übersteigende Liebe Gottes, die in Jesus Gestalt gewonnen hatte. In der Mitte des Labyrinthes haust nicht mehr der Tod. Es gibt einen Hausherrn, der Gnade vor Recht ergehen lässt, der aus Angst und Schrecken herausführt. Sein Name ist Jesus, der Christus, Sohn Gottes, Bruder und Freund aller Menschen. Er begleitet auf allen Lebenswegen, immer wieder. Seine Nähe vermittelt Kraft und Zuversicht, macht in Zeiten der Schwäche stark und ermutigt dazu, tapfer weiterzugehen, wenn Gratwanderungen erforderlich sind. Und das gilt auch für uns heute. So wie es in der Bibel im Matthäusevangelium heißt: ”Ich bin bei euch, alle Tage, bis an der Welt Ende.” Nicht so, als wäre alles halb so schlimm, nicht so als gäbe es keine Schrecken und kein Leid mehr, aber so, dass immer deutlich wird: “Gottes Liebe hört niemals auf”.
Wir dürfen immer wieder um Begleitung in unserem Leben bitten. Vielleicht mit den Worten aus einem Liedtext, der von Eugen Eckert stammt: Weise uns den Weg, Gott, geh mit! Begleite du uns, Gott, Schritt für Schritt. Wo wir stolpern, straucheln, zagen, wo uns Angst lähmt zu versagen. Weise uns den Weg, Gott, geh mit, Gott, geh mit. Weise uns den Weg, Gott, geh mit.

Bleiben sie behütet.
Ihre Lektorin
Petra Woscholski
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