Kirchengemeinde Coppengrave
Kirchengemeinde Duingen
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Hoffnungsbrief Nr. 21

Eingang: 12.08.2020, Veröffentlicht: 12.08.2020

Hoffnungsbrief Nr. 21
Liebe Gemeinde,

Platz da! Kennen Sie Elliot das Schmunzelmonster? Diese Geschichte über den kleinen Pete, der als Pflegekind von der schrecklichen Familie Gogan ausgebeutet wird und der als einzigen Freund einen Drachen hat? Für die meisten Menschen unsichtbar, ist der Drache Elliot immer bei Pete und beschützt ihn. Als aber eines Tages doch jemand den Drachen sieht, soll er aus dem Dorf gejagt werden, denn: ein Drache im Dorf – das geht gar nicht! Aber Pete und seine neue Freundin Nora verteidigen Elliot und singen das wunderbare Lied: “In dieser Welt ist für jeden Platz, wenn jeder sich Mühe gibt...”

In dieser Welt ist für jeden Platz – schön wär’s. Die Ansage lautet heute wohl eher: “Platz da, hier komme ich!”. In unserer Gesellschaft ist offensichtlich nicht genug Platz da für alle. Die Angst, dass jemand anderes etwas bekommt, was ihm “nicht zusteht”, und es dann am Ende für einen selbst nicht mehr reicht, ist groß. Auch wenn die meisten Menschen hier genug haben – Luft nach oben ist immer, und dann wird den Flüchtlingen das Handy geneidet und den Eltern behinderter Kinder der Therapiestuhl für den Kindergarten.

Räumlich gesehen ist jetzt, in Corona-Zeiten, manchmal wirklich nicht genug Platz da für alle. Nicht genug Platz für alle, die man bei einer Familienfeier gerne dabei hätte. Nicht genug Platz für alle Taufgäste oder all die, die gerne Abschied nehmen würden von einem lieben Menschen. Das stellt uns tatsächlich noch einmal vor ganz neue Herausforderungen. Wir müssen uns darin üben, Rücksicht zu nehmen , vor Allem auf die sogenannten Risikogruppen, die ja nicht nur aus älteren Menschen bestehen, sondern auch aus denen, die eine Vorerkrankung haben oder auch aus Menschen mit Behinderung. Familien mit schwerstkranken Kindern mussten sich total zurückziehen aus dem öffentlichen Leben in den vergangenen Monaten, und eine Normalisierung ist noch lange nicht in Sicht. Das ist so traurig, besonders, weil es noch längst nicht selbstverständlich ist, dass diesen Kindern überhaupt ein Platz in unserer Gesellschaft eingeräumt wird. Und nun werden sie wieder an den Rand gedrängt - übrigens auch durch solche Menschen, die es als eine Zumutung empfinden, sich selbst einzuschränken, um besonders gefährdete Menschen zu schützen.

“Platz da!” Ich wünsche mir eine Welt, in der jemand ganz laut ruft: Es ist Platz da! Platz für alle Menschen, die kleinen und großen, die lauten und leisen, die angepassten und die schräg-bunten, die “normalen” (was auch immer normal ist) und die mit besonderen Bedürfnissen. Ich wünsche mir Menschen, die Platz machen, wenn ihnen jemand entgegenkommt, statt den eigenen Platz verbissen zu behaupten – auch wenn man ihn eigentlich gar nicht braucht, nur so aus Prinzip.

Menschen, die genau hinschauen, die sich auf Begegnungen einlassen und sich durch diese Begegnungen verändern lassen.
Ja, Dinge ändern sich – auf der Welt, in unserer Gemeinde und in mir selbst, wenn ich Platz mache für die, die manche gerne an den Rand schieben würden. Aber Veränderung ist nicht schlimm – sie macht das Leben erst lebendig!

Herzlichst, Ihre Zwischenzeit – Pastorin
Anne-Christin Ladwig
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Einladung zum Freiluftgottesdienst vor der Katharinenkirche in Duingen am 16.8.20

Eingang: 12.08.2020, Veröffentlicht: 12.08.2020

Einladung zum Freiluftgottesdienst vor der Katharinenkirche in Duingen am 16.8.20
Der Freilluftgottesdienst der Sommerkirche in Duingen findet an der Kirche statt. Bei Regen findet der Gottesdienst in der Katharinenkirche statt.
Die Aktion geht weiter - Bringen Sie bitte ihren Hut mit, den Sie im Freiluftgottesdienst in Fölziehausen, Capellenhagen, Weenzen oder Coppengrave erhalten haben.

Ort: An der Katharinenkirche in Duingen

Zeit: 16. August um 11 Uhr

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Gemeindebrief September 2020 - November 2020

Eingang: 11.08.2020, Veröffentlicht: 11.08.2020

Gemeindebrief September 2020 - November 2020
Der Gemeindebrief für die Monate September 2020 - November 2020 ist im Druck und wird in den nächsten Tagen geliefert und dann verteilt.
1. Fotodarstellung der Doppelseiten: Fotodarstellung
2. Buchdarstellung mit Umblättern: Buchdarstellung
3. Einzelseiten der Buchdarstellung: Einzelseiten
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Sommerkirche in Coppengrave

Eingang: 09.08.2020, Veröffentlicht: 10.08.2020

Sommerkirche in Coppengrave
Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde die Sommerkirche in Coppengrave neben der St. Franziskuskirche unter der großen Eiche mit ihrem schattenspendenden Krone gefeiert. Der Kirchenvorstand hatte auch einen Sonnenschutz für die Organistin Frau Wehling aufgestellt. Das Maß aller Dinge war in Coppengrave 1,52m, so lang war der Maßstab mit dem die Stühle aufgestellt wurden. Der Altar wurde an der südlichen Kirchenmauer von Traute Hennemann mit dem wunderschönen Blumenschmuck hergerichtet. Vor dem Gottesdienst wurden Getränke verteilt.
Pastorin Anne-Christin Ladwig leitete den Gottesdienst. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Frau Wehling begleitet. Frau Basse, Frau Hansemann und Frau Loges lasen Sorgen- und Dankgebete. Bei den Sorgen wurde ein Stein auf den Altar gelegt, beim Dank wurde eine Blume in die Vase gesteckt.

Der Psalm 63 war Grundlage der Predigt und wurde sowohl im Wechsel gesprochen, als auch in neuer Form von Frau Woscholski vorgetragen. Pastorin Ladwig hatte als Bild für das Liedblatt eine Wüste mit Kamelen ausgesucht. Der Psalm 63 stammt von Hagar, die in die Wüste geflohen ist und dort eine Gotteserfahrung machte.
Nach dem Gottesdienst wurde die Hut-Aktion fortgeführt. Der Kirchenvorstand Coppengrave hatte die Idee mit einem Hut als Symbol für Behütet durch die Sommerkirche zu geleiten. Dazu gab es in jedem Ort einen Button mit dem Bild der Kirche des Ortes. Jeder Besucher erhielt einen Button mit der St. Franziskuskirche und wer noch keinen Hut hatte, konnte sich einen Hut mitnehmen.
Wer einen Gottesdienst in einem der Orte nicht besuchen konnte, hat die Gelegenheit beim nächsten Gottesdienst in diesem Ort einen Button mitzunehmen, solange der Vorrat reicht.
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Virtueller Rundgang - Entdeckungen

Eingang: 08.08.2020, Veröffentlicht: 08.08.2020

Virtueller Rundgang - Entdeckungen
Seit dem 1. Mai können unsere Kirchen und Kapellen der Kirchengemeinde Coppengrave rund um die Uhr -virtuell- besuchen und sich umgeschauen. Standen Sie schon einmal auf der Kanzel und haben die Sicht von dieser Position aus erlebt? Hier können Sie es.
Folgende Rundgänge der Kirchengemeinde Coppengrave bestehen bereits:

Allerheiligenkapelle in Capellenhagen

St. Franziskuskirche in Coppengrave

St. Johanniskapelle in Fölziehausen

St. Maternuskapelle in Weenzen

Nach dem Aufbau der Rundgänge, die später auch noch erweitert werden, startet jetzt die 2. Phase, beginnend in der St. Franziskuskirche.
Auf dem Rundgang in der Kirche gibt es viele Objekte zu sehen, die eine Geschichte haben. Diese Objekte sind mit einem Rahmen und einem blinkenden Stern hervorgehoben. Wenn Sie auf die Objekte klicken/tippen, dann gelangen Sie zu der Geschichte. Haben Sie schon einmal die Glocken geläutet? Lassen Sie sich überraschen.
Ab heute sind die ersten fünf Objekte (vier in der Kirche und eines draußen an der Kirche) verfügbar.

Es ist wie bei einer Schnitzeljagd, man muss manchmal genau hinschauen!
Viel Spass.
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Neuer Terminplan

Eingang: 06.08.2020, Veröffentlicht: 06.08.2020

Neuer Terminplan
Neuer Terminplan bis zur Adventszeit.

Bitte beachten Sie, dass der Terminplan wegen der Coronaentwicklung sich jederzeit ändern kann.!


Wir informieren Sie auf dieser Seite über aktuelle Entwicklungen.
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Hoffnungsbrief Nr. 20

Eingang: 05.08.2020, Veröffentlicht: 05.08.2020

Hoffnungsbrief Nr. 20
Liebe Gemeinde,

bei einer meiner abendlichen Joggingrunden bin ich fast über eine Erdbeere gestolpert, die auf dem Radweg lag: rund, prall und leuchtend in rot und grün – einfach perfekt. Offensichtlich hatte jemand ein Körbchen Früchte vom nahegelegenen Feld auf dem Rad transportiert und diese eine vorwitzige Frucht ist herausgekugelt und auf dem Weg liegen geblieben.

Nun ist so eine Erdbeere auf einem Radweg nicht unbedingt bemerkenswert – aber trotzdem habe ich mich irgendwie darüber gefreut, wie sie so da lag, ganz unversehrt. Dieser überraschende Anblick hat mich dazu gebracht, einen Moment lang inne zu halten, den Fluss der Bewegungen zu unterbrechen, die Blickrichtung zu ändern und einfach zu staunen über dieses Wunderwerk der Schöpfung.

Sich über so kleine Dinge zu freuen und sie als bemerkenswert anzusehen, das ist etwas, was Kinder viel besser können als Erwachsene. Ich weiß noch wie das war, als meine älteste Nichte in dem Alter war, in dem man anfängt auf Spielplätze zu gehen. Ich hatte mit Johanna an der Hand einen extra schönen Spielplatz angesteuert und dachte, dass wir schaukeln werden, oder wippen, oder im Sandkasten spielen – aber Johanna entdeckte auf einem Holzbalken eine kleine Gruppe Ameisen, die emsig hin und her lief. Wir hockten bestimmt eine Stunde neben dem Balken und Johanna schaute und schaute. Mir war ehrlich gesagt schon nach den ersten paar Minuten langweilig, aber Johanna ließ sich einfach nicht überreden, mal die Schaukel oder die Rutsche zu testen – sie wollte Ameisen beobachten.

Irgendwie ist das schade, dass wir Erwachsenen es verlernt haben, uns an solchen scheinbar alltäglichen Dingen zu freuen. Wir verpassen die ganzen kleinen Wunder, während wir auf das eine große Wunder warten – und verlieren den Blick für die schönen Seiten im Leben, weil wir uns so sehr auf das konzentrieren, was nicht schön ist. Ich erlebe immer wieder, dass es den meisten Menschen leichter fällt zu sagen, worüber sie sich ärgern und was alles schief läuft auf der Welt, als das zu benennen, was ihnen an Schönem begegnet. Aber Worte schaffen Wirklichkeit. Mit allen negativen Wörtern, die ich sage und denke im Laufe eines Tages, füttere ich die Unzufriedenheit in mir, mit allen positiven Wörtern füttere ich die Zuversicht.

Deshalb ist es gut, ab und zu mal die Perspektive zu wechseln – und sei es, weil eine Erdbeere auf dem Radweg den Alltagstrott unterbricht. Ich möchte nicht nur auf die Gräber schauen, in denen meine Träume begraben sind, sondern auch hinauf in den Himmel. Ich möchte nicht nur auf die Menschen schauen, die anderen Böses angetan haben, sondern auch auf die, die jeden Tag ihr Bestes geben, damit es anderen gut geht. Ich möchte keine Angst davor haben, dass Dinge sich verändern, sondern ich möchte die Chancen sehen, das Entwicklungspotential, die Kraft, die durch jede Veränderung freigesetzt wird. Ich möchte meine Zuversicht füttern.

Der 46. Psalm sagt: Gott ist unsere Zuversicht und Stärke.
Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Kraft in mir spüren kann und dass sie immer wieder Futter bekommt, oft auch ohne mein Zutun. Denn Gott schickt mir Menschen, die mir den Rücken stärken. Er lässt mich magische Momente erleben, die mir zeigen, wie wunderbar das Leben ist. Ich muss nur hinschauen. Loslassen, was mich in trüben Gedanken festhält. Mein Herz öffnen für die Schönheit und die Wunder des Lebens.

Herzlichst, Ihre Zwischenzeit – Pastorin
Anne-Christin Ladwig
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Landfrauen besuchen die St. Franziskuskirche

Eingang: 03.08.2020, Veröffentlicht: 04.08.2020

Landfrauen besuchen die St. Franziskuskirche
Die Landfrauen haben die St. Franziskuskirche als Ausgangspunkt für ihre Wanderung in der Umgebung genutzt. Am Ende der Wanderung gab es eine Besichtigung der Kirche und einen Lichtbildvortrag über die Renovierung der St. Franziskuskirche. Besonders hervorzuheben ist, dass die Renovierung durch die Gemeindemitglieder in Eigenleistung mit über 1000 ehrenamtlichen Stunden erfolgte!

Einladung zur Sommerkirche in Coppengrave an der Kirche am 9. August um 11 Uhr

Eingang: 03.08.2020, Veröffentlicht: 03.08.2020

Einladung zur Sommerkirche in Coppengrave an der Kirche am 9. August um 11 Uhr
Der Freilluftgottesdienst der Sommerkirche in Coppengrave findet an der Kirche statt. Bei Regen findet der Gottesdienst in der St. Franziskuskirche statt.
Die Aktion geht weiter - Bringen Sie bitte ihren Hut mit, den Sie im Freiluftgottesdienst in Fölziehausen, Capellenhagen oder Weenzen erhalten haben.

Ort: An der St. Franziskuskirche in Coppengrave

Zeit: 9. August um 11 Uhr

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Sommerkirche in Weenzen - es kam anders

Eingang: 02.08.2020, Veröffentlicht: 02.08.2020

Sommerkirche in Weenzen - es kam anders
Es kam anderes als es geplant war!

Die Sommerkirche war als Freiluftgottesdienst hinter der Mehrzweckhalle in Weenzen geplant und vorbereitet. Die Wettervorhersage sah zwei Tage vorher noch gut aus. Im Lauf des Samstags verschob sich der Regen immer mehr in den Sonntag hinein, so dass die Blitze erst am Sonntagmorgen niedergingen. Da blieb keine Wahl, Plan B wurde aktiviert. Der Gottesdienst fand in der St. Maternuskapelle statt.

Am Eingang war wie in Coronazeiten üblich die Registrierung der Besucher aufgebaut. Diese Listen werden nach 4 Wochen durch den Reißwolf geschickt. Letzten Sonntag wurde die Liste vom 28. Juni vernichtet.

Die Besucher erhielten ein Liedblatt und eine Muschel. Der Gottesdienst wurde von Lektorin Petra Woscholski gestaltet und von Herrn Westphal an der Orgel begleitet. Viele bekannte Lieder waren zum Mitsingen im Freien ausgesucht worden. Doch in Coronazeiten konnte in der Kapelle nicht gesungen werden. Lektorin Woscholski hätte in einem solchen Fall die Strophen alleine singen müssen.
Doch es kam anders: Frau Ladwig besuchte an ihrem freien Tag den Gottesdienst in Weenzen und erklärte sich spontan bereit mit Lektorin Woscholski einen "Chor" aus zwei Personen zu bilden, der die Lieder vortrug.

Einige Besucher vermuteten, dass die Predigt sich auf den Psalm 91 im Hoffnungsbrief Nr. 19 beziehen wird. Doch es kam anders: Lektorin Woscholski hatte den Psalm 104 zur Grundlage ihrer Predigt genommen. Der Psalm preist die Schöpfung Gottes. Lektorin Woscholski ging von einem Spruch aus, den Sie vor vielen Jahren auf einer Tafel gelesen hat: "Der Wald, die Natur ist meine Kirche". Anhand der Muschel und dem Bild des Strandes auf dem Liedzettel zeigte sie auf, wie wunderbar die Schöpfung Gottes ist. Aber letztlich braucht der Glaube auch Gemeinschaft, die in unseren gemeinsamen Gottesdiensten zum Ausdruck kommt.

Kapellenvorsteherin Kirstin Türk bedankte Sie sich beim Chor, der auch einen kräftigen Applaus erhielt. Es ist schon erstaunlich, wie gut die beiden Stimmen auch in der letzten Bankreihe zu hören waren. Ein tolle Leistung!

Die Sommeraktion "Behütet" ging weiter. Jeder Besucher erhält einen Sommerhut und in jeder Sommerkirche einen Button mit dem Bild unserer Kirchen und Kapellen, die an dem Sommerhut befestigt werden. Diesmal war es das Bild der St. Maternuskapelle.

Falls Sie an einer Sommerkirche nicht teilnehmen konnten, können Sie, wenn Sie das nächste Mal einen Gottesdienst in diesem Ort besuchen, den fehlenden Button mit dem Bild der Kapelle erhalten. Informieren Sie sich einfach in unseren Gottesdienstplan.

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Vollständige Handschriftliche Lutherbibel mit dem Buch der Offenbarung jetzt online.

Eingang: 01.08.2020, Veröffentlicht: 01.08.2020

Vollständige Handschriftliche Lutherbibel mit dem Buch der Offenbarung jetzt online.
Am 10. Februar 2019 wurde in einem Festgottesdienst die Handschriftliche Lutherbibel in zwei Bänden mit den Autoren präsentiert. Dort wurde auch angekündigt, die Bibel online zu stellen.

Jetzt mit dem letzten Buch der Offenbarung ist die Handschriftliche Bibel vollständig gescannt und online.

Wenn Sie auf den Buchumschlag des 2. Bandes oder den Button unter dem Buchumschlag klicken gelangen Sie zum 2. Band.

Bedienungshinweise:


Die Seiten werden wie beim Gemeindebrief umgeblättert. Zwei Navigationsleisten ermöglichen eine schnellen Zugriff auf die Kapitel jedes Buches.

Die 1. Navigationsleiste ermöglicht den Zugriff auf die Bücher. In Band1 sind dies die Evangelien:

UmV Umschlag Vorderseite

  Mt   Evangelium nach Matthäus

  Mk   Evangelium nach Markus

  Lk   Evangelium nach Lukas

 Joh  Evangelium nach Johannes

UmR Umschlagbereich Rückseite. Hier wird auf die 1. Seite nach dem letzten Buch gesprungen. Die Umschlagrückseite selbst ist einige Seiten weiter mit  →  erreichbar.

Band2 Aufruf des 2. Bandes mit den Briefen

Start Zurück zur Startseite von kirche-coppengrave.de

Über die 2. Navigationszeile gelangen Sie direkt zu den jeweiligen Kapiteln des Buches. Falls ein Buch mehr als 13 Kapitel hat, werden die Nummern der mittleren 11 Kapitel dynamisch angezeigt. Das erste und letzte Kapitel wird links und rechts im Button immer angezeigt. Falls ein Buch weniger als 13 Kapitel hat, werden alle Kaiptelnummern angezeigt.
Mit den beiden Pfeilbutton blättern Sie auf die nächste/vorherige Seite um. Dies erfolgt auch über die Kapitelgrenzen hinweg.

 ← Aufruf der vorherigen Seite innerhalb eines Kapitels

 → Aufruf der nächsten Seite innerhalb eines Kapitels

  1   Kapitelnummer, die direkt angesprungen werden kann. (Hier das erste Kapitel)
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Hoffnungsbrief Nr. 19

Eingang: 30.07.2020, Veröffentlicht: 30.07.2020

Hoffnungsbrief Nr. 19
Liebe Gemeinde,

vergangenen Sonntag, da wollten wir unseren traditionellen Freiluftgottesdienst "Am Milchbrink" in Capellenhagen feiern. Doch das Wetter machte uns einen Strich durch unsere Planung. Denn morgens als ich aus dem Fenster schaute, war Regenschirmwetter. Es regnete in Strömen. Deshalb entschieden wir uns den Gottesdienst in der Kapelle zu feiern. Und das war auch gut so. Während des Gottesdienstes schien dann wieder die Sonne. Kurz nach dem Gottesdienst regnete es plötzlich wieder. Auf dem Weg zurück kam mir einer meiner Lieblingsverse aus dem 91. Psalm in den Sinn: “Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott auf den ich traue.”

Wer unter einem Schirm geht, der hat gut Lachen — Und das nicht nur bei Regen, sondern auch, wenn die Sonne heiß brennt. Ich denke da an die Verabschiedung von Pastor Podszus und den Schulabschlussgottesdienst der 4. Klassen am Humboldtsee. Die Sonne brannte heiß vom Himmel herab. Wie sehr hat man sich an diesen Tagen nach einem schattenspendenden Sonnenschirm gesehnt.

Wer unter einem Schirm geht, ist geschützt und geborgen. Das können wir auch auf unser Leben und unseren Alltag übertragen. Sicher kennen wir alle Situationen und Erfahrungen, die unser Leben belasten und beschweren. Wie gut ist es dann sich zu erinnern, dass es Menschen gibt, die in schweren Zeiten helfen und uns zur Seite stehen und dass Gott versprochen hat, gerade in solchen Momenten an unserer Seite zu sein. Damit wird, das wissen wir, längst nicht alles plötzlich gut. Doch mit Beistand, sozusagen beschirmt und beschützt, lässt sich manches besser ertragen. Neuer Mut und Kräfte können wachsen. Niederschläge und Hitze im Alltag belasten etwas weniger. Wir alle brauchen das Gefühl beschirmt, geschützt und getragen zu sein. Und es ist uns zugesagt. Von Menschen, die sich um uns kümmern und von Gott, der versprochen hat bei uns zu sein. Jede Nacht und jeden Tag, was auch geschieht. Wenn wir darauf vertrauen können, dann können wir einstimmen in die Worte des Psalm-beters: “Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue."
Bleiben sie behütet.

Ihre Lektorin
Petra Woscholski
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Einladung zur Sommerkirche an der Mehrzweckhalle in Weenzen am 2. August um 11 Uhr

Eingang: 29.07.2020, Veröffentlicht: 29.07.2020

Einladung zur Sommerkirche an der Mehrzweckhalle in Weenzen am 2. August um 11 Uhr
Der Freilluftgottesdienst der Sommerkirche in Weenzen findet an der Mehrzweckhalle statt.
Die Aktion geht weiter - Bringen Sie bitte ihren Hut mit, den Sie im Freiluftgottesdienst in Fölziehausen oder Capellenhagen erhalten haben.

Ort: An der Mehrzweckhalle in Weenzen

Zeit: 2. August um 11 Uhr

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Predigt von Pastor Dr. C. Meisiek im Gottesdienst in Capellenhagen am 26.07.20

Eingang: 28.07.2020, Veröffentlicht: 28.07.2020

Predigt von Pastor Dr. C. Meisiek im Gottesdienst in Capellenhagen am 26.07.20
Predigt von Pastor Dr. C. Meisiek zum Gottesdienst in Capellenhagen am 26.07.20

Liebe Gemeinde,

dem heutigen 7. Sonntag nach Trinitatis ist der 107. Psalm zugeordnet. Er beginnt mit einem Hauptthema des Psalters, dem Dank: Danket dem HERRN, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. Viele von Ihnen kennen diesen Psalm auch als Kanon, den wir als Tischgebet am Mittagstisch verwenden können. Das Danken ist in den Psalmen die wichtigste Haltung, die der Beter Gott gegenüber erweisen kann. Bevor ich um etwas bitte, gilt es zu danken für vieles was uns der HERR schon gegeben hat.
Das Lob des Schöpfers ist stets zu singen, denn die Schöpfung und alle Geschöpfe preisen ihn beständig mit ihrem Leben. Die Welt in ihrem Schöpfungsstadium lebte in Eintracht mit dem Schöpfer und den Mitgeschöpfen. Vor dem Sündenfall wurde kein Tier getötet. Die Menschen ernährten sich von dem, was die Natur ihnen anbot. Alles war ihnen erlaubt, nur nicht die Früchte vom Baum der Erkenntnis und des ewigen Lebens.
In heutigen Zeiten sehnen sich viele nach diesem Stadium menschlicher Unschuld zurück. Seitdem ist viel geschehen. Ganze Völker und Naturräume wurden ausgerottet und verwüstet. Bis heute wird die Erde rücksichtslos ausgebeutet, bis nur eine Wüstenei zurückbleibt. Nur wenige Jahre kann das Gelände eines gerodeten Urwaldes als Ackerland dienen, danach bleibt ein unfruchtbarer Landstrich zurück. Der Regenwald im Amazonasbecken, die Lunge der Welt, wird immer kleiner. Satellitenaufnahmen zeigen das, dazu die Brandrodung, die viel CO2 in die Atmosphäre entlässt und zur Aufheizung des Klimas beiträgt.
Hinzu kommen die rücksichtslose Ausbeutung der Bodenschätze: Öl ist wichtiger als Natur. Wenn die Welt nach Energie verlangt, wird wenig Rücksicht auf die genommen, die mit den Folgen der Ausbeutung der letzten Energiereserven überleben müssen. Brandrodung im Urwald, tier- und menschenfeindliche Schlachthöfe, Äcker ohne Bienen, das erschüttert heute das Vertrauen in die Zukunft der Menschheit.
Als Christen leben wir vom Gottvertrauen und nicht vom vergeblichen Hoffen auf den Menschen. Ob wir dazulernen können? Möglich ist es, aber nicht garantiert.
Der Psalmbeter hofft nicht auf die Fähigkeit der Menschen dazuzulernen. Er hofft allein auf den Herrn. Der HERR kann den Menschen erlösen von der Gier, mit der er sich und seine Umwelt zerstört. Ja er kann sie sogar aus ihren Ängsten erretten. Diesen Hinweis gibt uns der Psalmbeter, damit wir nicht alle Hoffnung fahren lassen, sondern mit Gottes Hilfe umkehren.
Unsere größte Angst heute ist, dass wir zwar bis heute an Gottes Werke nicht heranreichen, aber in der Lage sind alle und alles zu zerstören. Bald wird es zu spät sein, umzukehren weil der Klimawandel unumkehrbar sein wird. Die Heimat der Küstenbewohner wird überschwemmt. Südliche Länder werden vertrocknen, andere versinken in immer verheerenderen Sturmfluten und Überschwemmungen.
Es gibt Leute, die begonnen haben, Konsequenzen zu ziehen. Manche hören auf Fleisch zu essen, weil mit dem Soja, das auf ehemaligen Urwaldflächen wächst, unser Vieh gemästet wird. Manche verzichten auf umweltschädigende Autofahrten und das Flugzeug, weil deren CO2 –Ausstoß immer stärker wächst. Wer ist früher geflogen und wie viele fliegen heute – nicht nur Geschäftsreisende....
Die gegenwärtige Weltlage hat das Reisen in viele Länder unterbunden. Wer sonst in den Süden gefahren wäre, der bevölkert jetzt die Strände der einheimischen Badeseen und die Nord – und Ostseeküste. Viele, so auch wir, sind einfach zu Hause geblieben. Es gibt so viel zu tun im Garten: zu ernten, zu hacken und zu pflegen. Der Psalm 107 erinnert uns daran, wie hungrig und durstig unsereins sein kann. Die Zahl der Hungernden steigt wieder nach Jahren der besser gewordenen Ernährungslage.
Was hat das mit unserem Glauben zu tun? Der Psalm 107 gibt uns eine angemessene Antwort: Wir brauchen keine Futtermittelimporte, weil wir wie unser Vieh hier unser Auskommen finden. Weiden und Rübenanbau bekommen Schweine und Rinder satt. Auch wir können uns weitgehend aus der eigenen Region ernähren. D a r u m sollen wir dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut, dass er sättigt die durstige Seele und füllt die hungrige Seele mit Gutem.
Das Gute liegt nahe, im Garten, in Wiesen, Feldern und Wäldern. Es will wieder entdeckt werden, auf dass wir wieder danken und zufrieden sein können. Es gibt einen Trend zurück zum eigenen Garten, Corona sei Dank, hoffentlich hält dieser Trend an, auch wenn die Pandemie vorüber ist. Amen.
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Handschriftliche Lutherbibel - 2. Band mit dem Brief des Judas (vorletzte Buch)

Eingang: 27.07.2020, Veröffentlicht: 27.07.2020

Handschriftliche Lutherbibel - 2. Band mit dem Brief des Judas (vorletzte Buch)
Am 10. Februar 2019 wurde in einem Festgottesdienst die Handschriftliche Lutherbibel in zwei Bänden mit den Autoren präsentiert. Dort wurde auch angekündigt, die Bibel online zu stellen. Die Kapitel bis Philemon wurden bis Dezember 2019 online gestellt. Technische und zeitliche Probleme verhinderten eine weitere Veröffentlichung.

Jetzt wird der vorletzte Buch in der Bibel online gestellt:
Der Brief des Judas ist jetzt online.

Wenn Sie auf den Buchumschlag des 2. Bandes oder den Button unter dem Buchumschlag klicken gelangen Sie zum 2. Band.

Bedienungshinweise:


Die Seiten werden wie beim Gemeindebrief umgeblättert. Zwei Navigationsleisten ermöglichen eine schnellen Zugriff auf die Kapitel jedes Buches.

Die 1. Navigationsleiste ermöglicht den Zugriff auf die Bücher. In Band1 sind dies die Evangelien:

UmV Umschlag Vorderseite

  Mt   Evangelium nach Matthäus

  Mk   Evangelium nach Markus

  Lk   Evangelium nach Lukas

 Joh  Evangelium nach Johannes

UmR Umschlagbereich Rückseite. Hier wird auf die 1. Seite nach dem letzten Buch gesprungen. Die Umschlagrückseite selbst ist einige Seiten weiter mit  →  erreichbar.

Band2 Aufruf des 2. Bandes mit den Briefen

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Über die 2. Navigationszeile gelangen Sie direkt zu den jeweiligen Kapiteln des Buches. Falls ein Buch mehr als 13 Kapitel hat, werden die Nummern der mittleren 11 Kapitel dynamisch angezeigt. Das erste und letzte Kapitel wird links und rechts im Button immer angezeigt. Falls ein Buch weniger als 13 Kapitel hat, werden alle Kaiptelnummern angezeigt.
Mit den beiden Pfeilbutton blättern Sie auf die nächste/vorherige Seite um. Dies erfolgt auch über die Kapitelgrenzen hinweg.

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  1   Kapitelnummer, die direkt angesprungen werden kann. (Hier das erste Kapitel)
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Sommerkirche in der Allerheiligenkapelle

Eingang: 26.07.2020, Veröffentlicht: 26.07.2020

Sommerkirche in der Allerheiligenkapelle
Eigentlich sollte der Gottesdienst am Milchbrink unter freiem Himmel gefeiert werden, doch der Himmel war bewölkt und es hatte die Nacht über bis in den Vormittag und darüber hinaus geregnet. Die Wiese war nass und rutschig. Der Kirchenvorstand aktivierte den vorbereiteten Plan B: Gottesdienst in der Allerheiligenkapelle.

Im Trockenen wurde so der Gottesdienst von Pastor Dr. Meisiek mit der musikalischen Begleitung von Herrn Westphal gehalten. Das Thema seiner Predigt war der Psalm 107. Er ging fundiert auf die Situation auf unserem Planeten ein, wie auch unser Verhalten in Europa die Nachfrage nach z.B. Soja und damit die Rodung des Amazonas befördert. Er plädierte für ein Umdenken mit lokale Versorgung mit kurzen Wegen.
Die Predigt erinnerte, dass die Klimaprobleme weiter bestehen, zwar durch Corona teilweise in den Hintergrund getreten sind, aber uns stärker den je im Griff haben.
Die Fürbitten wurden von Frau Basse, Frau Loges und Frau Woscholski formuliert und gelesen.
Am Ausgang erhielt jeder Besucher den nächsten Button mit der Allerheiligenkapelle für den Sonnenhut. Wer das letzte Mal nicht in der Sommerkirche in Fölziehausen war, konnte sich einen Sonnenhut nehmen und den Button dort befestigen.

Die nächste Sommerkirche ist am 2. August um 11Uhr in Weenzen hinter der Mehrzweckhalle.
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EILMELDUNG: Ortsverschiebung Gottesdienst am Milchbrink

Eingang: 26.07.2020, Veröffentlicht: 26.07.2020

EILMELDUNG: Ortsverschiebung Gottesdienst am Milchbrink

Der Gottesdienst am Milchbrink wird wetterbedingt nicht am Milchbrink, sondern in der Allerheiligenkapelle in Capellenhagen um 11:00 Uhr stattfinden.

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Morgenandacht von Superintendentin Katharina Henking im Radio ab 27.7.20

Eingang: 25.07.2020, Veröffentlicht: 25.07.2020

Morgenandacht von Superintendentin Katharina Henking im Radio ab 27.7.20
Foto: Superintendentin Katharina Henking bei der Weihe der St. Franziskuskirche


Superintendentin Katharina Henking hält von Montag 27. Juli bis Samstag 1. August die Morgenandacht im Radio auf NDR.

NDR Info um 5:55 Uhr

NDR Kultur um 7:50 Uhr


Freuen Sie sich auf einen geistlichen Impuls am Morgen.
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Komet Neowise C/2020 F3 über der St. Franziskuskirche

Eingang: 24.07.2020, Veröffentlicht: 25.07.2020

Komet Neowise C/2020 F3 über der St. Franziskuskirche
In diesen Monaten besucht uns ein Komet aus den Tiefen des Weltraumes, der etwa alle 6000 -7000 Jahre wiederkommt. Der Komet konnte bei wolkenfreiem Nachthimmel im Nordosten beobachtet werden. In den nächsten Tage wird es leider bewölkt sein. Da der Komet mit dem sich jeden Tag vergrößernden Abstand zur Sonne an Leuchtkraft verliert, wird die Beobachtung mit bloßem Auge immer schwieriger. Kometen und andere Objekte, die es noch zu entdecken gibt, sind schöne Beispiele für die wunderbare Vielfalt der Schöpfung.
Der Name Neowise kommt vom Projekt NEOWISE (Near-Earth Object Wide-field Infrared Survey Explorer), welches mit dem Weltraumteleskops WISE das Weltall nach bisher unbekannten Objekten durchsucht. Die Buchstaben-und Zahlenkombination nummeriert die entdeckten Objekte durch.

Das Foto zeigt im Zentrum die Spitze der St. Franziskuskirche und weiter links-oben den Kometen. Diese Tage wird es nicht richtig dunkel, es bleibt immer eine Dämmerung, die am Horizont erkennbar ist.
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Hoffnungsbrief Nr. 18

Eingang: 22.07.2020, Veröffentlicht: 22.07.2020

Hoffnungsbrief Nr. 18
Foto: Woscholski


Liebe Gemeinde,

dem heutigen 7. Sonntag nach Trinitatis ist der 107. Psalm zugeordnet. Er beginnt mit einem Hauptthema des Psalters, dem Dank: "Danket dem HERRN, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich." Das Lob des Schöpfers ist stets zu singen, denn die Schöpfung und alle Geschöpfe preisen ihn beständig mit ihrem Leben. Die Welt in ihrem Schöpfungsstadium lebt in Eintracht mit dem Schöpfer und den Mitgeschöpfen. Vor dem Sündenfall wurde kein Tier getötet. Die Menschen ernährten sich von dem, was die Natur ihnen anbot. Alles war ihnen erlaubt, nur nicht die Früchte vom Baum der Erkenntnis und des ewigen Lebens.
In heutigen Zeiten sehnen sich viele nach diesem Stadium menschlicher Unschuld zurück. Heute wird die Erde rücksichtslos ausgebeutet, bis nur eine Wüste zurückbleibt. Brandrodung im Urwald, tier- und menschenfeindliche Schlachthöfe, Äcker ohne Bienen, das erschüttert heute das Vertrauen in die Menschheit. Aber als Christen leben wir vom Gottvertrauen und nicht vom vergeblichen Hoffen auf den Menschen. Ob wir dazu lernen können? Möglich ist es, aber nicht garantiert.
Der Psalmbeter hofft nicht darauf, sondern er hofft nur auf den Herrn. Der HERR kann den Menschen erlösen von der Gier, mit der er sich und seine Umwelt zerstört. Ja er kann sie sogar aus ihren Ängsten erretten.
Das ist unsere Angst heute, dass wir zwar bis heute an Gottes Werke nicht heranreichen, aber in der Lage sind alle und alles zu zerstören. Manche hören deshalb auf Fleisch zu essen, manche verzichten auf umweltschädigende Autofahrten und das Flugzeug. Die gegenwärtige Weltlage hat das Reisen in viele Länder unterbunden. Wer sonst in den Süden gefahren wäre, der bevölkert jetzt die Strände der einheimischen Badeseen und die Nord- und Ostseeküste. Viele, so auch wir, sind einfach zu Hause geblieben. Es gibt so viel zu tun im Garten: zu ernten, zu hacken und zu pflegen. Der Psalm 107 erinnert uns daran, wie hungrig und durstig unsereins sein kann und er gibt uns auch die angemessene Antwort darauf mit: "Weil wir hier unser Auskommen haben, sollen wir dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut, dass er sättigt die durstige Seele und füllt die hungrige Seele mit Gutem."
Das Gute liegt nahe, im Garten, in Wiesen, Feldern und Wäldern. Es will wieder entdeckt werden, auf dass wir wieder danken und zufrieden sein können.

Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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