Kirchengemeinde Coppengrave
Kirchengemeinde Duingen
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Aktion Franzi

Eingang: 03.06.2020, Veröffentlicht: 03.06.2020

Wiese


Hallo, herzlich willkommen. Darf ich mich vorstellen, ich bin Franzi und möchte Sie und euch während der Coronapandemie durch die Tage begleiten. Leider kann in unserer Kirchengemeinde das gewohnte Gemeindeleben und auch Gottesdienste zur Zeit nicht stattfinden. Deshalb habe ich mir gedacht, wir, d.h. ich und meine Freunde überraschen Sie jeden Tag mit einem kleinen Impuls auf dieser Seite.
Bitte klicken sie mich an. Später dann auch meine Freunde. Ich wünsche Ihnen viel Freude daran.

Hoffnungsbrief Nr. 11

Eingang: 03.06.2020, Veröffentlicht: 03.06.2020

Hoffnungsbrief Nr. 11
Liebe Gemeinde,

“Wie schön du bist” - so heißt ein Lied von Sarah Connor. Vor einigen Jahren wurde es von der krebskranken jungen Helena in einem Tonstudio in Berlin gecovert und aufgenommen, als sie schon deutlich gezeichnet war von der Chemotherapie. Schönheit ist für mich ein schwieriges Wort. Ich kenne Mädchen, die sich nur schön finden, wenn sie sich auf Größe 32 runtergehungert haben. Ich höre Leute spotten, wenn jemand nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht, weil er oder sie zu dick ist oder nicht so gekleidet wie es grade hip ist, oder weil er Pickel hat oder sie eine Behinderung. In der Öffentlichkeit scheint Schönheit etwas zu sein, für das es einen Maßstab gibt, mit dem man Schönheit beurteilen kann.

Schönheit wird oft gleichgesetzt mit Perfektion. Ein perfekter Körper, eine makellose Haut, ein stylisches Outfit. Und oft ertappe ich mich dabei, dass ich auch Perfektion anstrebe - nicht unbedingt mit meinem Äußeren, aber in dem, was ich tue. Es soll schön sein, soll gefallen. Ich will gefallen und will, dass andere Menschen mich mögen. Der Wunsch nach Schönheit, nach Perfektion ist der Wunsch nach Anerkennung. Der Wunsch, wahrgenommen zu werden.

So gesehen ist Schönheit etwas, wo zwei dazu gehören einer, der schön ist, und einer, der das erkennt. Aber glücklicher Weise verwischen in der zwischenmenschlichen Begegnung die öffentlichen Maßstäbe von Schönheit. Ich habe mal gelesen, dass uns ein Gesicht, das wir häufig ansehen, schöner erscheint als ein fremdes Gesicht. Da ist es egal, ob dieses Gesicht perfekt ist es ist uns vertraut, wir haben es lieb gewonnen. Der Mensch, zu dem dieses Gesicht gehört, hat eine Bedeutung für uns und deshalb ist es für uns schön.

Schönheit ist Beziehungssache. Wir finden sie in der Beziehung zu anderen Menschen und wir finden sie in der Beziehung zu Gott. Die Beziehung zu ihm macht es für mich überhaupt erst möglich, wahre Schönheit zu entdecken - in mir selbst und im Anderen. Denn wir sind nach seinem Bild geschaffen; sind nicht vollkommen, aber besonders. Wir entfalten unsere Gaben oft eindrucksvoll, aber zugleich geraten wir immer wieder ins Trudeln. Scheitern. Sehen alt aus. Wir brauchen immer wieder Vergebung und Neuanfänge. Aber trotz aller Unvollkommenheit sind und bleiben wir Gottes Ebenbild. Für mich ist das die Grundlage meiner Arbeit in und an Gottes Welt. Jeder Mensch, dem ich begegne, ist Gottes Ebenbild. Ich bin es ihm und Gott schuldig, ihn zu lieben als meinen Nächsten, als Menschen, der mir anvertraut ist. Meine Aufgabe ist es, die Schönheit des anderen zu entdecken und ihm in unserer Begegnung zu zeigen: Du bist schön.

Wenn ich mir überlege, wie ich mir Kirche und Gemeinde wünsche, dann ist das ein ganz wichtiger Punkt: Gemeinde als ein Ort, an dem Menschen ihre Schönheit entdecken. Ihre Gaben, das, was in ihnen steckt. Ein Raum, in dem sich alle Menschen, ob jung oder alt, gesund oder krank, heimisch oder fremd, entfalten können zu dem Leben, das Gott sich für sie erdacht hat. Ein Ort, an dem sie signalisiert bekommen: Du bist schön! So, wie du bist, bereicherst du das Leben!

Wie schön du bist! Sarah Connor hat dieses Lied für ihren pubertierenden Sohn geschrieben …der wie viele Jugendliche in dem Alter genau daran zweifelt. Helena hat dieses Lied gesungen und damit der Welt gezeigt, wieviel Schönheit in einem unvollkommenen kranken Körper steckt. Und in unserer Beziehung zu Gott können wir es immer wieder erfahren: Du bist schön! So, wie du bist, bist du einzigartig. Einer wie der andere Gottes Ebenbild, aber doch keine wie die andere - sondern jede, jeder besonders, unverwechselbar und auf die je eigene Art vollkommen.

Herzlichst, Ihre Zwischenzeit - Pastorin
Ann-Christin Ladwig
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Pfingstgottesdienst im Kleingarten

Eingang: 31.05.2020, Veröffentlicht: 03.06.2020

Pfingstgottesdienst im Kleingarten
Für den Freiluftgottesdienst waren am Morgen Stühle und Bänke mit Abstand aufgestellt, der Altar geschmückt und die Technik bereitgestellt worden.
Knapp 60 Besucher konnten zum Freiluftgottesdenst im Kleingarten Waldfrieden in Duingen begrüßt werden. Pastorin Ladwig begrüßte die Gäste und leitete durch den Gottesdienst. Petr Chrastina begleitete den Gottesdienst musikalisch am Piano.
In ihrer Predigt zeigte Sie aus ihrer Tätigkeit in der forensische Psychiatrie auf, wie Vorbehalte überwunden werden können: Ein Gospelchor wurde eingeladen. Als die Einladenden feststellten, dass der Chor aus der Psychiartrie kommt, wurden Bedenken laut. Trotzdem fuhr der Chor, dann ebenfalls mit Vorbehalten, zum Auftritt. Das erste Gospellied, "We are one in the spirit" welches alle auswendig kannten, gab dem Chor Sicherheit, bewegte die Zuhörer und brach das Eis und die Vorbehalte. Dieses Lied trug Pastorin Ladwig mit ihrer Familie vor.
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Franzi 68

Eingang: 02.06.2020, Veröffentlicht: 02.06.2020

Franzi 68
Grafik: GEP
Grafik: GEP

ZITAT
Der Geist Gottes führt uns zusammen. Einander in der Vielfalt wirklich wahrnehmen,
einander zuhören, einander verstehen und Gottes Kraft in der Seele spüren - das ist das Wunder von Pfingsten.
Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski



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Franzi 67

Eingang: 01.06.2020, Veröffentlicht: 01.06.2020

Franzi 67
Erlöst, vergnügt, befreit



Die Jünger Jesu haben es erlebt:
Begleitet vom Heiligen Geist kann ich getrost meinen Weg gehen,
wohin er mich auch führt und was ich auch erlebe, ich weiß er ist bei mir.
Wir können einstimmen in den Text des Liedes von Hans Dieter Hüsch:

"Ich bin vergnügt, erlöst, befreit,
Gott nahm in seine Hände meine Zeit,
mein Denken, Hören, Fühlen, Reden,
mein Triumphieren und Verzagen,
mein Elend und die Zärtlichkeit,
ich bin vergnügt, ich bin erlöst, ich bin befreit."

Das auch wir immer wieder diese Erfahrung machen können, wünsche ich uns allen.


Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski


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Franzi 66

Eingang: 31.05.2020, Veröffentlicht: 31.05.2020

Franzi 66
Taube in St. Franziskuskirche
Foto: Taube in St. Franziskuskirche


Die Jünger allein ohne Jesus.
Mutlos und kraftlos. Sie wissen nicht wie es weitergehen soll.
Doch dann bekommen sie Mut und Kraft von Jesus zu erzählen.
Bewegt vom Heiligen Geist kann sie jeder in ihrer eigene Sprache verstehen.
Der Pfingstgeist hält Jesus unter uns lebendig.
Es ist ein Geist, der Menschen verbindet und nicht trennt, der befreit und nicht einengt,
ein Geist, der uns die Augen öffnet für Unrecht und uns den Mund auftut für die Wahrheit.
Ein Geist, der aus dem Tod ins Leben ruft.


Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski



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Franzi 65

Eingang: 30.05.2020, Veröffentlicht: 30.05.2020

Franzi 65
Foto: Lehmann / GEP
Foto: Lehmann / GEP

Monatsspruch Juni 2020

Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder. (Könige 8,39)


Bei Gott finden wir immer ein Ohr zum Zuhören. Egal in welcher Situation wir uns befinden.
All unsere Gedanken, Sorgen, Ängste und Zweifel sind bei ihm gut aufgehoben.

Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski



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Franzi 64

Eingang: 29.05.2020, Veröffentlicht: 29.05.2020

Franzi 64

Wendung


Heute traf ich einen,
der meine Tränen sah.

Es waren die ungeweinten,
heruntergeschluckten,
die sich einbrennen,
die unter der Haut
zum Herzen dringen
und es bitter machen
bis auf den Grund.

Sie zwingen dich,
ständig zurückzuschauen,
und lassen dich verhärten
wie eine Säule aus Salz.

Heute traf ich einen:
er sah sie und fragte:
Mensch, warum weinst du?
Und seine Frage löste den Bann.

Meine Haut wurde weich,
durchlässig gar,
und der Schmerz war,
wahrgenommen,
endlich bereit,
sich zu lösen.
Tina Willms


Geht gesegnet und behütet in diesen Tag.
Petra Woscholski



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Franzi 63

Eingang: 28.05.2020, Veröffentlicht: 28.05.2020

Franzi 63
Sommerwiese


":Dies ist der Tag, dies ist der Tag, den der Herr gemacht, den der Herr gemacht.
Lasset uns singen und fröhlich sein uns an der Gnade des Herrn erfreun.
Dies ist der Tag, dies ist der Tag den der Herr gemacht.":

Ich weiß nicht warum, aber heute kommen mir diese Worte eines Liedes in den Sinn.
und es erklingt in mir eine Melodie dazu.
Ich erinnere mich plötzlich und habe vor Augen, an welchem Ort sich dieser Vers bei mir ins Gedächtnis gebrannt hat.
Und es steigt Dankbarkeit und Freude in mir auf, dass ich diesen Moment erleben durfte.
Sie geben mir Energie und Mut für den heutigen Tag.
Kennt/en ihr/Sie solche Momente auch, an denen ihr/Sie sagen könnt/en:
Danke Gott!


Geht gesegnet und behütet in diesen Tag.
Petra Woscholski


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Hoffnungsbrief Nr. 10

Eingang: 27.05.2020, Veröffentlicht: 27.05.2020

Hoffnungsbrief Nr. 10
Foto: Ladwig


Liebe Gemeinde,

Löwenzahn hat mich schon als Kind fasziniert. Mal abgesehen davon, dass ich diese gelben Klekse auf der Wiese unwiderstehlich anziehend fand (trotz des Ärgers, den ich jedes Mal
bekam, weil Löwenzahnflecken auf Kinderhosen ziemlich hartnäckig sind), hat mich auch der Samenstand des Löwenzahns angelockt. Einmal gegengepustet, fliegen die kleinen Fallschir-
me in alle Himmelsrichtungen davon. Und manchmal haben meine drei Schwestern und ich uns regelrecht darum gestritten, wer als Nächste pusten darf.

Heute, als Erwachsene, bewundere ich vor allem die Hartnäckigkeit des Löwenzahns. Egal, wohin der Wind ihn auch treibt; egal, wie widrig die Umstände auch sein mögen - er kann Fuß fassen. Allerdings taucht er in meinem Garten dafür auch an Stellen auf, an denen er eigentlich nicht wachsen soll - aber der Wind, der die Samen mit sich trägt, weht halt, wo er will.

Auch Gottes Geist weht, wo er will. Das verrät uns die Pfingsterzählung aus der Apostelgeschichte, als der Geist Gottes wie ein Sturmbrausen die Freunde Jesu aus ihrem Versteck treibt, in das das ganze Kreuzigungstrauma sie getrieben hatte. Ein wenig kann man diese Situation, in der die Jünger damals fest steckten, mit unserer Zeit der Corona-Einschränkungen heute vergleichen: Hinter verschlossenen Türen saßen sie, vom Leben abgeschnitten. Sie mieden den Kontakt zu anderen, aus Angst um ihr Leben. Abgekapselt waren sie. Vereinzelt. Verunsichert.

Aber der Geist Gottes erreicht sie trotzdem. Er fegt in die Verstecke wie ein frischer Wind und pustet die Traurigkeit aus den Köpfen hinaus. So schafft er Platz und sät aus, was wachsen soll: Hoffnung. Vertrauen ins Leben. Und vor allem: Liebe! Eine Liebe, die Menschen verbindet, auch über Entfernungen hinweg. Eine Liebe, die so groß ist, dass sie überwinden kann, was Menschen trennt. Eine Liebe, die nicht auf die Unterschiede blicken lässt, sondern die Augen öffnet für das, was uns allen gemeinsam ist.

Diese Saat, die der Heilige Geist da aussät in den Köpfen der Menschen - sie ist so hartnäckig wie Löwenzahn. Findet die kleinste Spalte im Beton, um sich festzusetzen und Wurzeln zu schlagen. Gedeiht auf dem kärgsten Boden. Wächst, auch wenn ich sie nicht andauernd gieße und bekümmere. Denn Gott will, dass sie wächst. Gott will, dass
Lebendigkeit ins Leben kommt, immer wieder neu. Kleine gelbe Klekse auf einer grünen Wiese. Hoffnungsfunkeln im Herzen.

Herzlichst, Ihre Zwischenzeit-Pastorin Anne Christin Ladwig
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Franzi 62

Eingang: 27.05.2020, Veröffentlicht: 27.05.2020

Franzi 62
Grafik: GEP/Lotz
Grafik: GEP/Lotz

ZITAT
Kraft und Orientierung kommt nicht von den selbst ernannten Rettergestalten dieser Welt, sondern von dem Gott, der uns unser Leben gegeben hat und es jeden Tag erhält, diesen Gott, der ein Freund des Lebens ist, der das Recht der Armen schützt, der seine Schöpfung liebt.
Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)


Gott gab uns Atem, damit wir leben...
Dieses Lied kommt mir in den Sinn,
wenn ich das Zitat oben lese.
Gott gab uns Atem wird auch das Thema unserer Pfingstgottesdienste sein.
Dazu herzliche Einladung.

Geht gesegnet und behütet in diesen Tag
Petra Woscholski


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Gemeindebrief Juni 2020 - August 2020

Eingang: 26.05.2020, Veröffentlicht: 26.05.2020

Gemeindebrief Juni 2020 - August 2020
Der Gemeindebrief für die Monate Juni 2020 - August 2020 ist im Druck und wird in den nächsten Tagen geliefert und dann verteilt.
1. Fotodarstellung der Doppelseiten: Fotodarstellung
2. Buchdarstellung mit Umblättern: Buchdarstellung
3. Einzelseiten der Buchdarstellung: Einzelseiten
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Freiluftgottesdienst am Humboldtsee mit der Verabschiedung von Pastor Podszus

Eingang: 24.05.2020, Veröffentlicht: 24.05.2020

Freiluftgottesdienst am Humboldtsee mit der Verabschiedung von Pastor Podszus
Heute war ein besonderer Tag, der früh seine Dynamik entfaltete. Morgens um 10 Uhr wurden 120 Stühle in 1,5m Abstand aufgestellt und später wurden auch die 80 in Reserver gehaltenen Stühle benötigt. Über 200 Besucher kamen zum Himmelfahrtsgottesdienst am Humboldtsee.
In Coronazeiten wurden am Eingang zum Platz alle Gäste begrüßt, in Listen erfasst, die Abstandsregeln erläutert und Hände desinfiziert. Die Listen werden nach vier Wochen vernichtet.
Bei strahlend blauem Himmel begann der Gottesdienst kurz nach 14 Uhr.

Ein besonderer Anlass war natürlich die Entpflichtung von Pastor Podszus durch Superintendentin Katharina Henking, die ihn damit in den Ruhestand verabschiedete.
Pastor Podszus freute sich, dass er seine Kinder und Enkel, Freunde, seine Vikare, Pastoren, Superintendentin Henking und Mitglieder der Kirchengemeinden begrüßen konnte.
Eingangs dankte er den Campingparkbetreiber Herrn Patt, dass wir wieder hier zu Gast sein durften.
Da das Singen auch bei Freiluftgottesdiensten nicht angesagt war, übernahmen Gudrun Bosman und Pastor Podszus als Solisten den Gesangspart. Petr Chrastina und Gudrun Bosman begleiteten am elektronischen Piano und ein Mitglied aus Pastor Podszus Posaunenchor begleitete auf der Trompete.
Alle Besucher erhielten Liedzettel, um die Liedtexte verfolgen zu können.
Pastor Podszus letzte Predigt handelte von der "Einheit in der Unterschiedlichkeit". Damit war die Einheit im Geiste und keine organisatorische Einheit gemeint. Er berichtete, dass er in Engelbostel zwischen den Stühlen saß, aber Grenzen führen oft zu fruchtbaren Erkenntnissen. Seine Station in Osnabrück hat gezeigt, dass man nicht immer den Master anstreben soll. Dann kam er zum Praktikum ins Leinebergland.
Er sei dankbar, dass ihm die Kirche einen großen Gestaltungsspielraum lies und er immer Freiräume hatte um seine Ideen und Vorstellungen zu verwirklichen. Er berichtet, dass er in seinem Ruhestand u.a. pilgern möchte.
Seine Predigt endete mit einer kleinen Geschichte: (Verfasser Unbekannt)
Dem Pfarrer einer Stadt im Süddeutschen fiel ein alter, bescheiden wirkender Mann auf, der jeden Mittag die Kirche betrat und sie kurz darauf wieder verließ.
So wollte er eines Tages von dem Alten wissen, was er denn in der Kirche tue.
Der antwortete: “Ich gehe hinein, um zu beten.”
Als der Pfarrer verwundert meinte, er verweile nie lange genug in der Kirche, um wirklich beten zu können, meinte der Besucher:
“Ich kann kein langes Gebet sprechen, aber ich komme jeden Tag um zwölf und sage: ,Jesus, hier ist Johannes’. Dann warte ich eine Minute, und er hört mich.”
Einige Zeit später musste Johannes ins Krankenhaus.
Ärzte und Schwestern stellten bald fest, dass er auf die anderen Patienten einen heilsamen Einfluss hatte.
Die Nörgler nörgelten weniger, und die Traurigen konnten auch mal Lachen.
“Johannes”, bemerkte die Stationsschwester irgendwann zu ihm, “die Männer sagen, du hast diese Veränderung bewirkt. Immer bist du gelassen, fast heiter.” “Schwester”, meinte Johannes, “dafür kann ich nichts. Das kommt durch meinen Besucher.” Doch niemand hatte bei ihm je Besuch gesehen. Er hatte keine Verwandten und auch keine engeren Freunde.
“Dein Besucher” fragte die Schwester, “wann kommt der denn?”
“Jeden Mittag um zwölf. Er tritt ein, steht am Fußende meines Bettes und sagt: ,Johannes, hier ist Jesus’.”

Superintendentin Katharina Henking Sie würdigte in ihrer Ansprache seine 40 Jährige Tätigkeit als Pastor in Ostfriesland, Engelbostel und Osnabrück und zuletzt im Leinebergland.
Sie berichtete von der ersten Begegnung: Er füllte den Türrahmen aus und er machte gleich klar "Podszus" mit "S" und "Z".
Dann kam der entscheidende Augenblick:
Pastor Podszus trat vor und wurde entpflichtet und er erhielt den Segen. Ab diesem Augenblick ist er Pastor i.R.

Lesungen und Fürbitten wurden von Ehrenamtlichen und Pastor Röser-Israel vorgetragen.
Nach 90 Minuten endete der Gottesdienst und Petra Woscholski führte durch die lange Liste der Grußredner aus Kirche, Politik, Schule und Gemeinde.
Währenddessen wurde Getränke verteilt, da die Sonne doch schon ihre Kraft entfaltete.
Teamer aus Duingen dankten Pastor Podszus und wünschten ihm alles Gute. Die Coppengräver Konfirmanden hatten ein Geschenk vorbereitet, welches Petra Woscholski übergab. Die Schulleiterin Frau Andreas hatte Kinder vom KinderBibelTag mitgebracht und Pastor Podszus spielte noch einmal das Lied: "Vom Anfang bis zum Ende", welches mit Bewegung der Arme begleitet wird. Die Zuschauer machten ebenfalls mit.
Gegen 17 Uhr endete eine lange und heiße Verabschiedung. Viele haben trotz Sonne bis zum Ende durchgehalten.

Dann begann für einige Helfer noch die Abbauphase und die Nachbereitungen, die für einige erst am Sonntag endeten. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer am Himmelfahrtstag und diejenigen, die teilweise schon Monate vorher mit den Planungen begannen und im Einzelfall über 80 Stunden Vorbereitungszeit investierten, wäre ein solche gelungene Veranstaltung nicht möglich gewesen.
Vielen Dank allen Helfern!

Wenn Sie Spaß an abwechslungsreichen Aufgaben haben, gern in einem kreativen Team arbeiten und auch ehrenamtlich tätig sein wollen, sind sie herzlich bei uns willkommen.
Kontakt: Petra Woscholski 05185-957078
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Nächster Gemeindebrief verschiebt sich

Eingang: 23.05.2020, Veröffentlicht: 23.05.2020

Vermutlich warten Sie bereits auf den Gemendebrief für Juni - August.
Die Kirchenvorstände beider Gemeinden haben den Erscheinungstermin verschoben. Der nächste Gemeindebrief erscheint Ende Mai, um den Himmelfahrtsgottesdienst mit der Entpflichtung von Pastor Podszus noch aufnehmen zu können.

Einladung zum ökumenischen Pfingstgottesdienst an der Köhlerhütte

Eingang: 23.05.2020, Veröffentlicht: 23.05.2020

Einladung zum ökumenischen Pfingstgottesdienst an der Köhlerhütte
Die katholische Kirche "Guter Hirt" und die ev. Kirchengemeinde Coppengrave laden zu unserem Freiluftgottesdienst am Pfingstmontag herzlich ein Der Gottesdienst findet an der Köhlerhütte im Wald statt.
Die bisherige Wettervorhersage prognostiziert schönes Wetter. Die hohen Bäume werden ausreichend Schatten spenden.
Pastorin Anne-Christin Ladwig wird ihren ersten Gottesdienst in unserer Kirchengemeinde halten. Nutzen Sie die Gelegenheit Pastorin Ladwig kennenzulernen.

Ort: Köhlerhütte in Coppengrave

Zeit: Pfingstmontag 1. Juni um 11 Uhr



Freuen sie sich auf einen interessanten Gottesdienst.

Den Weg zur Köhlerhütte entnehmen sie bitte der Anfahrtskizze
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Einladung zum Pfingstsonntagsgottesdienst im Kleingarten in Duingen

Eingang: 23.05.2020, Veröffentlicht: 23.05.2020

Einladung zum Pfingstsonntagsgottesdienst im Kleingarten in Duingen
Die Kirchengemeinde Duingen lädt herzlich zum traditionellen Freiluftgottesdienst am Pfingstsonntag ein:

Ort: Kleingartenverein in Duingen

Zeit: Pfingstsonntag 31. Mai um 11 Uhr

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Aktualisierte Zusammensetzung der Kirchenvorstände

Eingang: 22.05.2020, Veröffentlicht: 22.05.2020

Mit der Entpflichtung von Pastor Podszus am 21.5.20 sind die Kirchenvorstände in der Kirchengemeinde Coppengrave und der Kirchengemeinde Duingen verändert:

Mitglieder des Kirchenvorstandes der Kirchengemeinde Coppengrave sind seit dem 21.5.2020:


- Waltraud Basse (stv. Vorsitzende)
- Jutta Hansemann
- Traute Hennemann
- Friedhelm Hermes
- Anne-Christin Ladwig (Pastorin)
- Maja Loges
- Maren Richter
- Kirsten Türk
- Petra Woscholski (1. Vorsitzende)

Mitglieder des Kirchenvorstandes der Kirchengemeinde Duingen sind seit dem 21.5.2020:


- Doris Ahrens (stv. Vorsitzende)
- Dörthe Fricke
- Claudia Isabel Köhler
- Anne-Christin Ladwig (Pastorin)
- Anne Möller (1. Vorsitzende)
- Maria Sawatzky
- Renate Waje

Franzi 56

Eingang: 21.05.2020, Veröffentlicht: 21.05.2020

Franzi 56
Bild:GEP
Bild: GEP

Heute ein Zitat von Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)(EKD-Ratsvorsitzener)
Himmelfahrt Jesu ? das heißt, dass Jesus den Himmel öffnet, dass Jesus die Erfahrung des Himmels für uns öffnet. Jesus war in Fleisch und Blut unter den Menschen. Nun ? das sagt die Himmelfahrtsgeschichte ? ist sein Leib nicht mehr sichtbar vor unseren Augen, aber Jesus ist da, und wir können ihn mit unsren Herzen sehen, wir können sehen, wie er den Himmel öffnet.

Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski


Die Grafik ist durch die Kirchengemeinde Coppengrave lizensiert. Diese Grafik darf ohne Lizenz der GEP nicht kopiert oder veröffentlicht werden!

Franzi Aktionsliste

Pastorin Anne-Christin Ladwig zu Gast in der St. Franziskuskirche

Eingang: 20.05.2020, Veröffentlicht: 20.05.2020

Pastorin Anne-Christin Ladwig zu Gast in der St. Franziskuskirche
Pastorin Anne-Christin Ladwig war zu Gast in der St. Franziskuskirche. Anlass war die Vorbereitung des ökumenischen Pfingstgottesdienstes am Pfingsmontag an der Köhlerhütte.
Pastorin Ladwig wird mit der Entpflichtung von Pastor Podszus am Himmelfahrtstag Pastor Dr. Meisiek unterstützen und an den Kirchenvorstandssitzungen teilnehmen.
Ihren ersten Gottesdienst in der Kirchengemeinde Coppengrave wird sie am Pfingstmontag an der Köhlerhütte halten. Der ökumenische Gottesdienst wird - wie jeden Pfingstmontag - zusammen mit der katholischen Kirche Guter Hirt aus Duingen veranstaltet.
Aus den Vorbereitungsbesprechungen können sie sich auf einen interessanten ökumenischen Gottesdienst freuen.
Freuen Sie sich darauf Pastorin Ladwig kennenzulernen, die auch Feuerwehrfrau ist.
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Vorstandswechsel im Duinger Kirchenvorstand

Eingang: 19.05.2020, Veröffentlicht: 19.05.2020

Pastor Lothar Podszus war bisher 1. Vorsitzender des Kirchenvorstandes der Kirchengemeinde Duingen.
Da Pastor Podszus in den Ruhestand geht, wurden die Vorsitzenden neu gewählt.

Anne Möller ist zur 1. Vorsitzenden gewählt worden.
Doris Ahrens ist zur stv. Vorsitzenden gewählt worden.



Wir gratulieren und wünschen Gottes Segen für die übernommenen Aufgaben.

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